Chichen Itza
Weltwunder der Moderne, 24 Meter hoch und voller mystischer Maya Geschichte



Lateinamerika liefert Dschungel, Wüste, Hochgebirge und Karibikstrand – auf einem Kontinent. Es beginnt im brasilianischen Amazonas, wo Tageslicht den Boden kaum noch erreicht, Aras schreien und Jaguare unsichtbar bleiben. Von dort zieht der Kontinent dich weiter: in Chiles Atacama leuchten Salzseen in Weiß und Türkis, nachts gehört der Himmel dir allein. Buenos Aires und Mexiko-Stadt schlafen nie – Kubas und Jamaikas Traumstrände liefern den perfekten Gegenpol. Machu Picchu thront auf 2.430 Metern über dem Urubambatal, die Iguazú-Fälle donnern an der argentinisch-brasilianischen Grenze breiter als Niagara. Guatemala, Costa Rica, Bolivien – Mayatempel im Regenwald, Vulkane und der Salar de Uyuni, der den Himmel auf zehntausend Quadratkilometern Salz spiegelt – flach, still, unwirklich.
Weltwunder der Moderne, 24 Meter hoch und voller mystischer Maya Geschichte

Spektakuläre Wasserfälle zwischen Argentinien und Brasilien.

Ob Costa Rica, Amazonas oder Belize – tauche ein ins Dschungel-Feeling.

Perus Wahrzeichen und Weltwunder: Mystische Inka-Stadt aus dem 15. Jahrhundert.


Wüste im Norden, Karibik im Süden, verborgene Maya-Ruinen im Dschungel und eine Metropole mit 22 Millionen Menschen mittendrin – Mexiko passt in keine Schublade. Chichén Itzá trägt den Maya-Mythos in jeden Stein gemeißelt. Die Ruinen von Tulum thronen auf Klippen direkt über dem türkisblauen Meer, Oaxaca steckt voller kolonialer Architektur und lebendiger indigener Kultur. Unter der Halbinsel Yucatán verstecken sich die Cenoten – unterirdische Süßwasserseen und einstige Heiligtümer der Maya. Dazu eine Küche, die von Streetfood-Märkten bis zu international gefeierten Restaurants reicht – und Menschen, die das Leben lauter und bunter feiern als fast jede andere Kultur der Welt.

Costa Rica ist der Inbegriff von Dschungelabenteuer: Tukane, Hängebrücken über Baumkronen, Vulkane mit Blick aufs Meer. Panama liegt zwischen zwei Ozeanen und der Panamakanal, eines der größten Ingenieurbauwerke der Welt, verbindet sie. Daneben: Casco Viejo, das historische Zentrum mit bunten, viktorianischen Häusern. In Guatemala ragen die Tikals Maya-Tempel bei Sonnenaufgang mystisch aus dem Dschungeldach. Vor Belizes Küste liegt das Belize Barrier Reef – das zweitgrößte Korallenriff der Welt. Dahinter: dichter Dschungel und Maya-Ruinen. Jamaika und Curaçao sind Karibik pur: Sand, so weiß, dass er förmlich blendet, Wasser in einem Blau, das keinen Filter braucht, Riffe voller Leben und Nächte, die nach Rum und Reggae klingen.

Kolumbien, Peru und Bolivien verbindet die Anden – und doch könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Kolumbiens Gegensätze zeigen sich in zwei Städten: Medellín war einst das Epizentrum des Drogenhandels und die gefährlichste Stadt der Welt – heute eine der innovativsten Metropolen Lateinamerikas. In Cartagena dagegen treffen jahrhundertealte Stadtmauern und koloniale Fassaden die Karibikküste. Die Ruinen von Machu Picchu thronen hoch in den Anden Perus, eingehüllt in Wolken: eine Inka-Stadt, die die Spanier nie gefunden haben. Bolivien ist das extremste der drei Länder: Der Salar de Uyuni dehnt sich bis zur Erdkrümmung, die Laguna Colorada leuchtet blutrot zwischen Vulkanen und die Hauptstadt La Paz klebt auf 3.600 Metern an einem Hang.

Groß, größer, Brasilien: Der Amazonas ist das artenreichste Ökosystem der Erde. Per Boot oder Kayak tauchst du in den Regenwald ein – eine völlig eigene Welt, die sich seit Millionen Jahren kaum verändert hat. Mittendrin: Manaus, eine Metropole im Herzen des Dschungels. An der Grenze zu Argentinien donnern die Iguazú-Wasserfälle. 275 Kaskaden, die sich auf fast drei Kilometern erstrecken, spektakulär in die Tiefe stürzen und alles um sich herum in feinen Nebel hüllen. Und dann ist da noch Rio de Janeiro. Cristo Redentor breitet seine Arme über einer Stadt aus, die zwischen Copacabana, Ipanema und dem Zuckerhut zu Samba Ryhthmen tanzt.

Tango, Steak und Jahrhundertwendearchitektur – das ist Buenos Aires, die Hauptstadt Argentiniens. Im Norden des Landes donnern die Iguazú-Wasserfälle, im Süden beginnt Patagonien: Gletscher, die ins Meer brechen, Steinnadeln, die aus dem Nichts in den Himmel schießen, Pinguinkolonien an der Küste. Auf der chilenischen Seite Patagoniens wartet Torres del Paine ist eine der dramatischsten Landschaften der Erde. Chile spannt zweifelsohne den wildesten Bogen des Kontinents: Im Norden liegt die Atacama – eine der trockensten Wüsten der Erde: tagsüber wie ein anderer Planet, nachts ein Himmel voller Sterne. Uruguay liegt zwischen Argentinien und Brasilien und hat seinen eigenen Rhythmus: Montevideo ist kompakt, lebendig und unterschätzt.