Big Five
Löwe, Elefant, Büffel, Leopard und Nashorn in freier Wildbahn zum Greifen nah



Afrika ist kein Reiseziel. Es sind viele. Und im Herzen des Kontinents wartet das, wofür Afrika weltberühmt ist: Safari! Die mächtigsten Tiere der Welt, wie sie wirklich leben. Kein Zoo, kein Gehege, nur Savanne, Staub und eine Herde Elefanten, die direkt vor deinen Augen die Straße passiert. Tansanias Serengeti fühlt sich an, als hätte jemand den König der Löwen auf Reallife gestellt. Weiter südlich brennt Namibias Wüste in einem Rot, das kein Filter braucht, die Dünen des Sossusvlei gehören zu den höchsten der Welt. Ganz anders Marokko: labyrinthartige Souks, dahinter die Sahara. Südafrikas Garden Route wiederum zählt zu den schönsten Küstenstraßen weltweit – ein Roadtrip, der auf jede Bucketlist gehört. Und als wäre das nicht genug, warten dann noch echte Trauminseln: Mauritius, Seychellen, Kap Verde.
Löwe, Elefant, Büffel, Leopard und Nashorn in freier Wildbahn zum Greifen nah

Eine der schönsten Küstenstraßen der Welt entlang der Südküste Südafrikas.

Die Dünen bei Sossusvlei zählen zu den höchsten der Welt.

Vulkanischer Boden auf Mauritius, der in sieben Farben leuchtet, ohne sich jemals zu vermischen.


Marokko empfängt dich mit allen Sinnen gleichzeitig. In den Souks von Marrakesch riecht die Luft nach Kreuzkümmel und frischem Leder, Händler rufen, Motorräder drängen sich durch Gassen, die kaum breiter sind als deine Schultern. Dann schweigt die Sahara: orangefarbene Dünen, die sich im Wind langsam verschieben, nachts ein Himmel voller Sterne. Dazwischen liegen die Blaue Stadt Chefchaouen, deren Gassen in jedem Blauton leuchten, die Königsstadt Fès mit der ältesten Universität der Welt und Küstenstädte, die nach Atlantik und frischem Fisch riechen. Wer Nordafrika weiter denkt, landet in Ägypten – Pyramiden, die bei Sonnenaufgang aus dem Wüstensand wachsen, der Nil, das Rote Meer.

Du stehst im offenen Jeep, der Motor läuft leise – zwanzig Meter entfernt hebt ein Löwe den Kopf. Kenia und Tansania haben die vielleicht dichteste Wildtierlandschaft der Erde: Masai Mara, Serengeti, Ngorongoro-Krater – Gebiete, in denen die Natur nach eigenen Regeln spielt. Hier zieht die Great Migration über die Savanne, über eine Million Gnus und Zebras auf der größten Tierwanderung der Erde, Staubwolken am Horizont, ein Schauspiel ohne Regie. Wer den Puls danach senken will, nimmt die Fähre nach Sansibar. Weißer Sand, türkises Wasser, Korallenriffe unter der Oberfläche und Gewürzplantagen im Landesinneren – die Insel ist der perfekte Ausklang nach der Safari Abenteuern.

Südafrika ist das Land, das zu viel kann, um es in eine Schublade zu stecken: Die Garden Route zählt zu den schönsten Küstenstraßen der Welt, im Krüger-Nationalpark blockieren Elefanten die Straße, und in Kapstadt liegen Tafelberg, Atlantik und Winelands auf engstem Raum. Wer tiefer eintaucht, entdeckt Lesotho und Eswatini: zwei Königreiche mitten im Land, die kaum jemand auf dem Schirm hat. Namibia ist ein anderes Kapitel: Die Dünen der Namib Wüste leuchten bei Sonnenaufgang in tiefem Rot, der Etosha-Nationalpark versammelt Tausende Tiere an wenigen Wasserlöchern, und die Skelettküste zieht sich wie das Ende der Welt am Atlantik entlang.

Botswana und Simbabwe sind das südliche Afrika in seiner wildesten Form. Im Okavango-Delta tauschst du den Jeep gegen ein Boot – während du durchs Schilf gleitest, taucht ein Nilpferd keine drei Meter von dir entfernt auf. Das Delta ist eines der letzten echten Wildnisgebiete der Erde, kein Massentourismus, nur Wasser, Tiere und Stille. Simbabwes Victoriafälle donnern so laut, dass du sie spürst, bevor du sie siehst – über 500 Millionen Liter Wasser pro Minute brechen hier über eine Felskante, der Nebel steigt hundert Meter hoch, und der Regenwald drumherum existiert nur deshalb, weil die Fälle ihn erschaffen.

Mauritius und die Seychellen sind kein Strandurlaub – sie sind der Beweis, dass manche Orte tatsächlich so aussehen wie auf den Fotos. Türkises Wasser, das so klar ist, dass du den Meeresgrund siehst, ohne die Brille aufzusetzen. Weißer Sand, der bei jedem Schritt nachgibt. Auf Mauritius tauchen Granitfelsen aus dem Meer, Zuckerrohrfelder färben das Landesinnere grün, und die Siebenfarbige Erde von Chamarel leuchtet in Farben, die kein Pinsel mischen könnte. Die Seychellen streuen 115 Inseln über den Indischen Ozean – jede mit eigenem Charakter, manche kaum größer als ein Dorf. Du schnorchelsr über Korallenriffen, schläfst in einer Overwater-Villa und hörst nachts nichts als das Meeresrauschen.