Costa Adeje, Teide & Los GigantesCosta Adeje, Teide & Los Gigantes

Teneriffa Rundreisen: Costa Adeje, Teide & Los Gigantes

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Teneriffa entdecken: Teide, Küste & Nebelwald

Du stehst auf dem Teide, Spaniens höchstem Berg: 3.715 Meter, ein Vulkan über den Wolken. Um dich herum erstarrte Lava, rotbraunes Gestein, kein Baum, kein Laut. Eine Landschaft, die dir das Gefühl gibt, auf dem Mars gelandet zu sein. Ein paar Serpentinen tiefer erwaretet dich ein völlig anderes Bild: Lorbeerwald im Nebel, Klippen, die 600 Meter tief in den Atlantik fallen, Strände in Schwarz und in Gold, dazwischen türkisblaues Wasser. Morgens surfst du vor dunklem Sand, nachmittags wanderst du durch die Masca-Schlucht, abends verlierst du dich in den Gassen der Altstadt von La Laguna. Als Roadtrip wird ein Urlaub auf Teneriffa zur Rundreise durch mehrere Welten – hinter jeder Kurve beginnt die nächste.

Tipps & Infos für deine Teneriffa Reise

Beste Reisezeit

Teneriffa funktioniert ganzjährig: Im Winter pendeln die Temperaturen zwischen 18 und 24 Grad, im Sommer zwischen 25 und 30 Grad.

Beste Reisezeit

Währung

Teneriffa gehört zu Spanien, gezahlt wird daher mit dem Euro.

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Flugzeit

Ein Direktflug von Deutschland nach Teneriffa dauert rund 4 bis 5 Stunden.

Flugzeit

Sprache

Die Amtssprache ist Spanisch, genauer gesagt das kanarische Spanisch mit weicherem Klang und eigenen Ausdrücken.

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Was muss man in Teneriffa gesehen haben?

Teneriffa steckt voller Highlights – aber diese Sehenswürdigkeiten gehören ganz klar auf deine Bucketlist.

Teide: Marslandschaft & Sternenhimmel

Der Teide türmt sich 3.715 Meter über Teneriffa auf – Spaniens höchster Gipfel und ein Vulkan, der bis heute aktiv ist. Unter dir das Wolkenmeer und ringsum erstarrte Lavaströme, Asche und eine Stille wie auf dem Mars. Eine Seilbahn bringt dich auf 3.555 Meter. Die letzten Meter zum Krater darfst du nur mit Genehmigung hochwandern – dort dampft der Boden warm, Schwefelgeruch liegt in der Luft. Wanderwege ab Vilaflor führen zu den bizarren Felsnadeln der Roques de García. Nachts gehört der Teide den Sternen: kaum Lichtverschmutzung und klare Luft sorgen für einen spektakulären Sternenhimmel über dem Observatorio del Teide.

Puerto de la Cruz & das Orotava-Tal

Am Mirador de Humboldt siehst du, was dem Naturforscher einst den Atem raubte: den Teide oben, darunter das Orotava-Tal, bananengrün bis zum Meer. Das alte La Orotava führt dich durch gepflasterte Gassen unter geschnitzten Holzbalkonen. An der Küste springst du in Puerto de la Cruz in Manriques Meerwasserpools, wo der Atlantik gegen schwarzen Fels donnert. Ein Stück weiter wacht in Icod de los Vinos der Drago Milenario, ein Drachenbaum, der schon die Konquistadoren kommen sah. Tief unter ihm zieht sich die Cueva del Viento, Europas längste Lavaröhre: 18 Kilometer, gegraben von Teide-Lava.

Von Lorbeerwald bis Lavapool

In den Wolken über Anaga wanderst du durch den uralten Lorbeerwald. Flechten hängen wie Bärte von den Ästen, zarte Sonnenstrahlen bahnen sich mystisch ihren Weg durch das Grün. Am Mirador Cruz del Carmen reißt der Nebel auf, der Blick stürzt hinab zum Atlantik. Unten klebt Taganana an den Klippen, an der Playa de Benijo bricht die Brandung schwarz und wild. Aus Natur wird Stadt: La Laguna mit bunten Kolonialgassen, die Tram nach Santa Cruz, wo Calatravas Auditorio wie eine Welle in den Himmel schwingt. Am Ende der Straße füllt der Atlantik wilde Lavabecken bei Punta del Hidalgo – die Straße endet hier, das Meer nicht.

Die Steilküste: Los Gigantes, Teno & Masca

600 Meter fallen die Klippen von Los Gigantes senkrecht in den Atlantik. Vom Boot wirken sie noch gewaltiger, während Delfine und Grindwale deinen Weg kreuzen. Beim Tauchen folgst du der Wand steil in die Tiefe. Über enge Serpentinen geht es in die andere Richtung – hoch hinauf ins Teno-Gebirge, wo Masca auf 650 Metern klebt: eine Handvoll Steinhäuser auf einem Grat. Von hier kannst du durch die Masca-Schlucht vier Kilometer hinab ans Meer steigen, zwischen Felswänden, die den Himmel zum Streifen verengen. Südlich von Los Gigantes schaukeln Fischerboote vor La Caleta, Callao Salvaje und Alcalá – den Sonnenuntergang siehst du am Leuchtturm der Punta de Teno über offenem Atlantik.

Südküste: Zwischen goldenem & schwarzem Sand

Wenn der Norden unter Wolken steckt, brennt im Süden die Sonne: hier reiht sich Strand an Strand. In El Médano weht dir der Wind durch die Haare, über der Playa de la Tejita ziehen Kitesurfer ihre Bahnen, unter dir schwarzer Vulkansand. Eine halbe Stunde weiter gräbst du die Füße in Costa Adeje in den goldenen Sand der Playa del Duque. Bars und Clubs säumen die Promenade von Las Américas und Los Cristianos, im Siam Park saust du durch die Rutschen. Costa del Silencio macht ihrem Namen alle Ehre. In Palm Mar reicht ein Schritt vom Fels in den Fischschwarm. Genug vom Sand? Der Barranco del Infierno, die Höllenschlucht, führt dich zu Teneriffas höchstem Wasserfall.