Andalusien, Bilbao & die KanarenAndalusien, Bilbao & die Kanaren

Spanien Rundreise: Andalusien, Bilbao & die Kanaren

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Spanien entdecken: Alhambra, Atlantik & Tapas

Spanien wechselt alle paar Stunden die Sprache, die Landschaft und das Essen auf dem Teller. In Granada thront die Alhambra über der Stadt, ein Palast aus rotem Lehm vor der Sierra Nevada, 1.000 Räume, gebaut für die letzten maurischen Könige. Auf Teneriffa steigt der Teide auf 3.715 Meter, Spaniens höchster Gipfel mitten im Atlantik. An der Küste Galiciens bricht der Atlantik gegen Granitklippen, an der Costa del Sol trocknest du in Minuten. Pintxos in San Sebastián, Paella in Valencia, Jamón in einer Bar irgendwo in Kastilien – Spanien schmeckt in jeder Region anders, und jede behauptet, ihre Küche sei die beste.

Tipps & Infos für deine Spanien Reise

Beste Reisezeit

Mai, Juni und September sind ideal – angenehme Temperaturen, weniger Überfüllung als im Hochsommer.

Beste Reisezeit

Währung

Spanien zahlt mit dem Euro (EUR).

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Flugzeit

Von Deutschland nach Madrid dauert der Direktflug rund 2,5 bis 3 Stunden. Auf die Kanarischen Inseln sind es etwa 4 Stunden.

Flugzeit

Sprache

Die Amtssprache ist Kastilisch, das weltweit als Spanisch bekannt ist. In Touristenzentren kommst du mit Englisch gut durch, auf dem Land ist Spanisch hilfreich.

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Was muss man in Spanien gesehen haben?

Spanien steckt voller Highlights – aber diese Sehenswürdigkeiten gehören ganz klar auf deine Bucketlist.

Andalusien: Sevilla, Málaga & Córdoba

Andalusien klingt nach Kastagnetten und Flamenco-Gitarre, die Abende sind warm, die Tapas-Bars füllen sich erst nach Einbruch der Dunkelheit. Sevilla setzt den Ton: gotische Kathedrale, maurischer Alcázar und abends Flamenco in engen Kellern. In Córdoba stehst du in der Mezquita zwischen 856 Säulen, die Mauren und Christen nebeneinander gebaut haben. Ronda klebt auf einem Felssporn, die Schlucht darunter fällt senkrecht ab, der Caminito del Rey führt als Klettersteig direkt hindurch. Im Süden Málaga und die Costa del Sol, am Atlantik Cádiz – weißgetünchte Häuser, Wind vom Meer und Fisch, der morgens noch im Wasser war.

Spaniens Ostküste: Von Barcelona bis Alicante

Barcelona zieht dich sofort rein – die Sagrada Família wächst seit 1882 in den Himmel, Casa Batlló und Casa Milà stehen am Passeig de Gràcia wie Skulpturen im Verkehr. Durch das Gotische Viertel erreichst du Gassen voller Gitarrenklänge, die am Strand enden. Von dort nordwärts an die Costa Brava: Cadaqués klebt weiß an den Felsen, in Girona spiegelt sich die Altstadt im Onyar. Nach Süden Sitges und das römische Tarragona, dann Valencia, wo die Stadt der Künste in einem trockengelegten Flussbett steht – Paella danach am Strand. Alicante schließt die Küste ab: Kalkfelsen, Salzluft, warmes Wasser bis November.

Kastilien: Madrid, Toledo & Valladolid

Madrid lebt auf der Straße – die Puerta del Sol ist der Mittelpunkt. Vom Palacio Real siehst du bis zur Sierra, im Prado hängen Velázquez und Goya Wand an Wand. Die Nächte dauern lang, die Tapas-Bars füllen sich erst, wenn anderswo die Küchen schließen. Eine Stunde südlich erreichst du Toledo, wo Kirchen, Moscheen und Synagogen bis heute Straße an Straße stehen. Weiter durch Kastilien passierst du Segovia mit dem römischen Aquädukt, Salamanca in goldenem Sandstein und die Kathedralen von Burgos und León. Valladolid schließt die Reihe: einst Hauptstadt des Königreichs, heute lebendige Universitätsstadt.

Nordspanien: Von den Pyrenäen bis zum Atlantik

Nordspanien riecht nach nassem Gras und salziger Meeresluft. In Bilbao spiegelt sich der Himmel in den Titanfassaden des Guggenheim, je nach Licht silbern oder golden. An der Küste erreichst du San Sebastián, wo sich Pintxos-Bar an Pintxos-Bar reiht. Kurz davor ragt Gaztelugatxe aus dem Meer, eine Felseninsel mit 241 Stufen zur Kapelle. Der Jakobsweg zieht sich von den Pyrenäen durch den Norden, vorbei an den Kalksteinmassiven der Picos de Europa. In Santiago de Compostela endet der Weg vor einer Kathedrale, die seit tausend Jahren auf Pilger wartet. Dahinter breitet sich Galicien aus: schroffe Küste, Fischerboote, Nebel vom Atlantik.

Spaniens Inseln: Zwei Meere, zwei Welten

Spaniens Inseln teilen sich in zwei Welten. Die Kanaren treiben vor der afrikanischen Küste: Auf Lanzarote knirschst du über schwarze Lavafelder, auf Fuerteventura weht der Wind Saharasand in endlose Dünen, La Palma und La Gomera verstecken sich unter Lorbeerwäldern, die nach feuchter Erde riechen. Die Balearen sitzen im Mittelmeer, wärmer und näher. Auf Mallorca schraubt sich die Straße nach Sa Calobra durch die Serra de Tramuntana ans Meer. Menorca hält seine Buchten ruhig, Ibiza zeigt tagsüber weiße Dörfer und dreht nachts an den Lautstärkereglern. Formentera setzt den Schluss: türkises Wasser, weißer Sand, kaum ein Gebäude.