Nazca, Lima & Machu PicchuNazca, Lima & Machu Picchu

Peru Rundreise: Nazca, Lima & Machu Picchu

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Peru entdecken: Dschungel, Wüsten & Gipfel

Peru stapelt Landschaften übereinander: Pazifikküste auf Meereshöhe, Andenpässe auf 4.000 Metern, Regenwald dahinter, oft an einem einzigen Tag. Machu Picchu klebt auf 2.430 Metern zwischen Wolken und Berggipfeln, die Luft ist dünn und riecht nach nassem Stein. Die Nazca-Linien erstrecken sich über die Wüste, nur von oben sichtbar, über 1.500 Jahre alt. Abseits davon findest du Choquequirao, Machu Picchus stille Schwester, und den Gocta-Wasserfall, 771 Meter in zwei Stufen. Lima riecht abends nach Ceviche und Limette, am Titicacasee weht kalter Wind über schwimmende Schilfinseln. Peru misst sich in Höhenmetern, nicht in Kilometern.

Tipps & Infos für deine Peru Reise

Beste Reisezeit

Peru kannst du das ganze Jahr bereisen. Die beste Reisezeit hängt davon ab, wohin du möchtest.

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Währung

In Peru zahlt man mit dem Peruanischen Sol (PEN).

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Flugzeit

Ein Flug von Deutschland nach Peru dauert mit Umstieg etwa 16 bis 20 Stunden.

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Sprache

Die Amtssprache ist Spanisch, aber in touristischen Regionen kommst du mit Englisch gut zurecht.

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Was muss man in Peru gesehen haben?

Peru steckt voller Highlights – aber diese Sehenswürdigkeiten gehören ganz klar auf deine Bucketlist.

Das Heilige Tal: Von Cusco bis Machu Picchu

Cusco empfängt dich auf über 3.400 Metern, die Luft dünn, die Gassen steil. Die Inka-Mauern von Sacsayhuamán fügen sich ohne Mörtel ineinander, als hätte jemand ein Puzzle aus Felsblöcken gelöst. Von Cusco aus fällt das Heilige Tal entlang des Urubamba ab, vorbei an den Märkten von Pisac, den Steinkanälen von Ollantaytambo und den Terrassen von Moray und Maras. Am Ende des Tals beginnt der Inka Trail oder der Salkantay Trek – mehrere Tage durch Eukalyptuswald und feuchte Erde, bis Aguas Calientes am Fluss auftaucht. Dann steigst du auf Huayna Picchu – und siehst Machu Picchu von dort, wo es sonst nur die Kondore sehen.

Perus Pazifikküste: Lima, Chan Chan & Máncora

Steilklippen trennen Lima vom Pazifik – an der Promenade von Miraflores blickst du aufs offene Meer, in Barranco triffst du auf Streetart und Livemusik. Die Küste zieht sich von hier nach Norden: erst die Lehmpyramiden von Pachacamac, 1.500 Jahre alt, dann Chan Chan nahe Trujillo, einst Amerikas größte Lehmziegelstadt. Im Fischerdorf Huanchaco gleiten bis heute Boote aus Schilf ins Wasser. Weiter nördlich bricht bei Puerto Chicama eine der längsten Wellen der Welt. Der Wind treibt Salz über den Sand. Am Ende der Küste findest du Máncora: warmes Wasser, kilometerlangen Strand und Sonnenuntergänge, die im Pazifik versinken.

Der Süden: Von den Nazca-Linien bis zum Colca Canyon

Die Nazca-Linien ritzen Kolibris und Spinnen in die Wüste, gezeichnet vor über 1.500 Jahren, ohne dass ihre Schöpfer sie je von oben sahen. Bei Ica sitzt die Oase Huacachina mitten zwischen Dünen, Sand knirscht bei jedem Schritt. Vor Paracas teilen sich Seelöwen und Humboldt-Pinguine die Islas Ballestas mit tausenden Seevögeln. Weiter südlich zeigt Arequipa helle Sillar-Fassaden, mittendrin das Kloster Santa Catalina wie eine eigene kleine Stadt. Von dort führt die Straße zum Colca Canyon, über 3.400 Meter tief, wo du am Cruz del Condor stehst und Andenkondore über dem Abgrund kreisen siehst.

Anden-Trekking: Vinicunca, Lares & Titicacasee

Die Anden fangen bei 5.000 Metern an, Farben zu zeigen, die es weiter unten nicht gibt. Am Regenbogenberg Vinicunca leuchtet der Boden in Rot, Gelb, Türkis, daneben zieht sich das Rote Tal, eisige Luft schneidet ins Gesicht. Der Ausangate Trek umrundet den 6.384 Meter hohen Namensberg, der Huayhuash Trek bei Huaraz führt tiefer in die Cordillera. Weiter unten wechselt die Welt: Entlang des Lares Trek klappern Webstühle, Frauen färben Alpakawolle von Hand, heiße Quellen wärmen die Beine. Auf dem Choquequirao Trek holt der Dschungel Inka-Terrassen zurück. Am Titicacasee federn die schwimmenden Uros-Inseln aus Schilf unter deinen Füßen.

Perus Regenwald: Von Iquitos bis zum Gocta-Wasserfall

Iquitos ist die größte Stadt der Welt ohne Straßenanbindung, erreichbar nur per Boot oder Flugzeug. Schon beim Aussteigen schlägt dir feuchtwarme Luft entgegen. Von Puerto Maldonado aus führen Touren in die Tambopata National Reserve, wo hunderte Aras kreischend an Lehmwänden landen. Im Manu-Nationalpark leben über 1.000 Vogelarten, das Rufen der Brüllaffen hallt durch den Dschungel, nachts zirpen Insekten so laut, dass du die eigene Stimme hebst. Weit im Norden dröhnt der Gocta-Wasserfall aus 771 Metern in die Tiefe, sein Wasserdunst legt sich auf die moosbewachsenen Mauern der Festung Kuelap, älter als Machu Picchu.