Beste Reisezeit
Malaysia lässt sich das ganze Jahr bereisen – die beste Zeit hängt von der Region ab.



Malaysia liegt zwischen Wolkenkratzern, Regenwald und Traumstränden – drei Welten, eine Reise. Du startest in Kuala Lumpur, wo die Petronas Towers nachts leuchten, Nachtmärkte dampfen und die Batu Caves aus dem Kalkstein ragen wie eine eigene Welt. Weiter südlich mischen Georgetown und Melaka Streetart, Tempelgassen und eine Küche, die du so schnell nicht vergisst. Du suchst ein anderes Tempo? Die Cameron Highlands liegen im Nebel zwischen Teeplantagen und kühler Luft. Eine Fähre weiter beginnt Borneo: Orang-Utans im Regenwald, Zwergelefanten am Kinabatangan-Fluss, Riffe vor Sipadan, die zu den besten der Erde zählen. Du bestimmst, wie wild dein Malaysia wird.
Malaysia lässt sich das ganze Jahr bereisen – die beste Zeit hängt von der Region ab.

Die Landeswährung ist der Malaysische Ringgit (MYR).

Ein Direktflug nach Kuala Lumpur dauert rund zwölf Stunden.

Die Amtssprache ist Malaysisch (Bahasa Malaysia), aber Englisch ist weit verbreitet.

Malaysia steckt voller Highlights – aber diese Sehenswürdigkeiten gehören ganz klar auf deine Bucketlist.

Kuala Lumpur zeigt dir Malaysia in Maximalstärke – die Petronas Towers, die in den Abendhimmel ragen, Bukit Bintang mit Streetfood bis morgens um drei und die Batu Caves draußen vor der Stadt. 272 Stufen rauf in eine Höhle, die größer wirkt als jede Kathedrale. Zwei Stunden südlich überrascht dich Melaka: Gassen so eng, dass Roller kaum durchpassen, der Jonker Walk abends voller Musik und Essen, Tempelgassen direkt neben Kolonialbauten. Hier liegt Geschichte in Schichten übereinander, ungeordnet und lebendig. Ipoh wartet am Ende – an den Kalksteintempeln wachsen Schreine direkt aus dem Fels, als wäre der Berg selbst Teil des Gebets.

Langkawi ist Malaysias Postkarten-Insel – weißer Sand, dichter Dschungel und die Sky Bridge, die 700 Meter über dem Regenwald hängt. Wird dir der Strand zu flach, bringt dich die Seilbahn auf den Gipfel des Gunung Mat Cincang. Darunter ein Archipel ohne erkennbares Ende. Eine Fähre weiter wartet Penang mit einem ganz anderen anderem Vibe: Georgetown, wo Streetart an jeder zweiten Wand auftaucht und in den Hawker Centers bis Mitternacht gekocht wird. Über der Stadt thront der Kek Lok Si Tempel und den besten Blick darauf gibt dir der Penang Hill. Wieder unten, isst du dich durch Gassen voller Köstlichkeiten – die Küche hier gilt als beste Südostasiens.

Borneo spielt nach eigenen Regeln. Am Kinabatangan streifen Zwergelefanten durchs Unterholz, Nasenaffen hängen in Baumkronen, Orang-Utans ziehen durch den Dschungel – du erlebst alles vom Boot aus. Mount Kinabalu ragt 4.095 Meter aus dem Regenwald, Südostasiens höchster Berg. Auf 1.500 Metern hältst du an, schaust über die Bergwelt und wanderst durch den Nationalpark. Danach klingt der Abend in Kota Kinabalu aus: Sonnenuntergang überm Meer, Fisch vom Nachtmarkt. Vor der Küste liegt Sipadan, eines der weltbesten Tauchspots: Hammerhaie, Schildkröten und Riffe so dicht, dass du beim Tauchen und Schnorcheln kaum weißt wohin du zuerst schauen sollst.

Die Cameron Highlands sind Malaysias Pause-Knopf. Auf 1.500 Metern wird die Luft kühl, die Landschaft kippt ins Grüne, das Tempo bremst sich von selbst. Teeplantagen ziehen sich in geschwungenen Streifen die Hügel hinauf, dazwischen Erdbeerfelder, Gemüsegärten und morgens Nebel, der durch die Täler zieht wie eine zweite Decke. Im Tiefland darunter wartet Taman Negara, einer der ältesten Regenwälder der Welt – 130 Millionen Jahre alt, älter als der Amazonas. Du läufst über Hängebrücken hoch oben im Blätterdach und gleitest mit dem Boot tief in den Dschungel, wo nur noch Vogelrufe und das Wasser den Takt vorgeben.