Angkor Wat, Phnom Penh & Siem ReapAngkor Wat, Phnom Penh & Siem Reap

Kambodscha Rundreise: Angkor Wat, Phnom Penh & Siem Reap

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Kambodscha entdecken: Zwischen Tempelstein & Tropenküste

In Kambodscha wachsen Bäume über Tempel und Dörfer über Wasser. Angkor allein erstreckt sich auf 400 Quadratkilometern, über 1.000 Ruinen zwischen Wurzeln und Sandstein. Aber Kambodscha reicht weiter: Irawadi-Delfine tauchen im Mekong neben deinem Boot auf, der Tonle-Sap-See atmet mit den Jahreszeiten. Nachts leuchtet an der Südküste der Strand blau unter deinen Füßen, zwischen Königspalast und Garküchen stapelt sich Phnom Penh, vor Sihanoukville hast du die Inseln fast für dich allein. Du reist durch Tempelruinen, schwimmende Dörfer, rote Erde und leere Strände – Urlaub in Kambodscha sieht jedes Mal anders aus.

Tipps & Infos für deine Kambodscha Reise

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Kambodscha ist von November bis April.

Beste Reisezeit

Währung

Die offizielle Währung ist der Kambodschanische Riel (KHR).

Währung

Flugzeit

Je nach Zwischenstopp dauert ein Flug von Deutschland nach Kambodscha zwischen 13 und 18 Stunden.

Flugzeit

Sprache

Die Amtssprache ist Khmer. In den touristischen Gebieten rund um Siem Reap, Phnom Penh und an der Küste kommst du mit Englisch problemlos durch.

Sprache

Was muss man in Kambodscha gesehen haben?

Kambodscha steckt voller Highlights – aber diese Sehenswürdigkeiten gehören ganz klar auf deine Bucketlist.

Siem Reap & Angkor

Beim Sonnenaufgang über Angkor Wat stehst du vor 900 Jahre altem Sandstein, der die Farbe wechselt. Die Tempel von Angkor erstrecken sich auf 400 Quadratkilometern um Siem Reap – je tiefer du gehst, desto mehr holt dich der Stein ein. Angkor Thoms Bayon-Tempel lächelt dir mit 200 Gesichtern entgegen, in Ta Prohm drücken Würgefeigen die Mauern auseinander, Wurzeln greifen über Türstürze. An Banteay Srei bleibst du stehen, weil kein Tempel feiner gemeißelt ist. Noch weiter draußen verschwindet Beng Mealea halb eingestürzt im Dschungel, am Phnom Kulen fällt Wasser über heilige Felsen ins Tal.

Phnom Penh: Vom Wat Phnom bis Choeung Ek

Phnom Penh ist laut, schnell und voller Mopeds. Am Wat Phnom beginnt die Geschichte der Stadt auf einem Hügel, das Nationalmuseum bewahrt Kambodschas größte Sammlung alter Tempelkunst. Am Mekong-Ufer schimmert der Königspalast, abends sitzt du am Tonle Sap und schaust den Booten zu. Phnom Penh trägt aber auch dunkle Geschichte. Tuol Sleng und die Killing Fields von Choeung Ek erinnern an die Jahre der Roten Khmer, die Gedenkstätten sind still. Kambodscha versteckt das nicht, und du solltest es nicht auslassen. Über die königlichen Stupas von Oudong fährst du weiter nach Siem Reap – Phnom Penh lässt du nicht so schnell hinter dir.

Kambodschas Küste

Von Sihanoukville bringt dich die Fähre zu Kambodschas Inseln, jede stiller als die vorige. Auf Koh Rong leuchtet nachts der Strand blau unter deinen Füßen. Je kleiner die Insel, desto stiller: Koh Rong Samloem kennt nur Wellenrauschen, Koh Ta Kiev nicht mal mehr das. Auf dem Festland dreht sich der Wind: Kampot riecht nach Pfeffer von den Plantagen am Fluss, über der Stadt verschwindet der Bokor-Nationalpark im Nebel. Die Krabben in Kep kommen vom Wasser direkt auf deinen Teller, bei Koh Kong stehen Mangroven im Salzwasser, dahinter Dschungel bis an die Berge. Den Strand hast du hier meistens für dich.

Battambang & Tonle Sap

Der Tonle-Sap-See atmet – in der Regenzeit wächst er auf das Fünffache. Die schwimmenden Dörfer von Kampong Phluk und Kampong Khleang steigen mit, alles lebt über dem Wasser. Battambang am Westufer ist die ruhige Nummer zwei, dahinter beginnt das Kardamom-Gebirge, Kambodschas dichtester Dschungel. Folgst du dem Mekong ab Kampong Cham, tauchen bei Kratie Irawadi-Delfine neben deinem Boot auf. Bei Stung Treng siehst du das andere Ufer kaum noch. Weiter draußen rollen die Hügel von Mondulkiri und Ratanakiri – rote Erde, Kraterseen, kein Asphalt. Hier hörst du Wasserbüffel früher als Motoren.

Kambodscha kombinieren: Vietnam, Thailand & Laos

Kambodscha grenzt an drei Länder, und jede Grenze verschiebt alles: Geruch, Sprache, Straßenlärm. Folgst du dem Mekong südwärts nach Vietnam, stehst du morgens in Siem Reap und abends im Delta, wo Boote zwischen schwimmenden Märkten und Suppenküchen treiben. Kombinierst du Thailand und Kambodscha, wechselst du von Bangkoks Garküchen zu Angkors Sandstein – nur sechs Stunden im Bus trennen die beiden Welten. Über Laos verbindet der Mekong alle drei Länder, von Luang Prabang bis Phnom Penh, langsam, durch dichte grüne Berge und vorbei an Dörfern, die nur vom Wasser aus erreichbar sind.