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Das erfahren Sie bei uns

  • Was ist das Besondere an einer Studienreise nach Vietnam?
  • Die schönsten Tempel in Vietnam
  • Regionen und Highlights

Organisierte Reisen zu den Highlights und Geheimtipps von Vietnam

Filigrane Tempel, prunkvolle Paläste und Kolonialbauten - eine Studienreise nach Vietnam bietet vielfältige Möglichkeiten, in eine Jahrtausende alte Kultur einzutauchen. Entdecken Sie in den Palästen die frühere Prachtentfaltung der Könige Vietnams, spüren Sie andächtige Stille bei buddhistischen Heiligtümern und erfahren Sie in den Museen mehr über die dramatische Geschichte des Landes im 20. Jahrhundert.
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Studienreisen nach Vietnam

Was ist das Besondere an einer Studienreise nach Vietnam?

Nam-Viet, Annam, Dai-Viet - so vielfältig wie die Namen, die Vietnam in seiner Geschichte gegeben wurden, ist auch seine Kultur. Das südostasiatische Land war dank seiner Lage zwischen China und Indonesien verschiedensten Einflüssen ausgesetzt, die sich auch architektonisch niedergeschlagen haben. Reich verzierte Tempel, die tief in die Flanken von Bergen gehauen wurden, zeugen von einer einzigartigen Symbiose von Natur und Spiritualität, während Paläste und Versammlungshallen den Glanz des chinesischen Kaiserhofs imitieren.

Bereits zu dieser Zeit jedoch standen diese Bauten im Schatten imposanter Tempelanlagen, die von der Champa-Hochkultur errichtet wurden. Prunkvolle Hafenstädte wie Hoi An spiegeln eine Zeit wieder, als Vietnam am Puls des südostasiatischen Seehandels lag. In der Neuzeit schließlich betritt Vietnam die Bühne der Welt, was sich in französischen Kolonialbauten niederschlägt. Die Museen Vietnams lassen nicht nur vergangene Epochen lebendig werden, sondern erinnern auch an das bewegte Schicksal des Landes im 20. Jahrhundert, als Krieg und Revolution das Land zu dem machten, was es heute ist.

Die schönsten Tempel in Vietnam

Da Nang

In Da Nang erleben Sie Vietnam von seiner modernen und futuristischen Seite. Architektonische Glanzstücke wie die 2013 errichtete Drachenbrücke drücken die Zukunftsgewandtheit dieser Millionenstadt aus. Daneben besitzt Da Nang ein reiches kulturelles und spirituelles Erbe, das besonders bei den ikonischen Marmorbergen sichtbar wird. Die markanten Hügel inmitten der Stadt sind nicht nur eine Wirkungsstätte für Bildhauer und Künstler, sondern beherbergen auch spektakuläre Tempel, die vor Jahrhunderten in den Fels gehauen wurden. Zu Fuß oder mit der Seilbahn erreichen Sie den Hauptberg Thuy Son. Auf der anderen Seite der Bucht von Da Nang zeugt die jüngere Pagode Linh Ung von der Bedeutung, die der Buddhismus noch heute in Vietnam besitzt. Hoch über den Nadelwäldern und Steilklippen der Küste wacht die 67 m hohe Statue der Gottheit Guanyins über den Hafen der Stadt.

„Früh am Morgen betreten Sie die Haupthöhle und atmen die friedvolle Atmosphäre dieser Andachtsstätte. Leise Musik und der Duft der Räucherstäbchen erfüllen den stimmungsvoll beleuchteten Raum, dessen Mittelpunkt ein großer, steinerner Buddha bildet.“

Ninh Binh

Keine Rundreise durch den Norden Vietnams wäre komplett ohne einen Besuch der Provinz Ninh Binh. Bei den zahlreichen Tempeln und Pagoden zeigt sich die einzigartige Symbiose zwischen Natur und Spiritualität. Die friedvollen Flusstäler im Schatten der Kalksteinfelsen scheinen selbst ein Objekt der Anbetung zu sein und filigrane Schreine schmiegen sich harmonisch in die Landschaft. Bei einer Bootsfahrt in Tam Coc, die Sie zu abgeschiedenen Tempeln führt, spüren Sie die friedvolle Atmosphäre eines Tals, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Erklimmen Sie die 500 Stufen zur Hang Mua-Pagode und genießen Sie eine herrliche Aussicht auf den Fluss Ngo Dong. Schwindelfreie Besucher klettern auf den steinernen Drachen, der den Tempel beschützen soll. In Bai Dinh, einem Tempelkomplex der Superlative, bestaunen Sie die größten Stupas und Pagoden Vietnams und lassen sich von den goldenen Ornamenten und Buddhastatuen im Inneren der Sakralbauten faszinieren.

Regionen und Highlights

 

Saigon

Saigon, heute offiziell Ho-Chi-Minh-Stadt genannt, ist eine weltoffene, moderne und gleichzeitig geschichtsträchtige Stadt. Sie lockt Besucher unter anderem mit dem Ben Thanh-Markt, der eine beeindruckende kulinarische Vielfalt bietet, der Schildkrötenpagode mit ihren namensgebenden Tieren und dem prestigeträchtigen Wiedervereinigungspalast, dessen Eroberung 1975 das Ende des Vietnamkriegs repräsentiert. Daneben bereichern alte Kolonialgebäude wie die Kathedrale Notre Dame und das Postamt am Ende der Walking Street das Stadtbild. In Saigon ist die Geschichte noch lebendig, und nirgends wird das deutlicher als im Kriegsreste-Museum in der Nähe der ehemaligen US-Botschaft. Hier erfahren Sie anhand einer Fülle von originalgetreuen Exponaten und Fotografien alles Wichtige über einen Krieg, der das Schicksal Vietnams bis heute prägt. Natürlich reduziert sich die Geschichte Vietnams nicht auf den Vietnamkrieg. Im Museum für Vietnamesische Geschichte bestaunen Sie eine Fülle von Exponaten aus allen Epochen der Landesgeschichte.

„Geheimtipp: Wenn Sie am eigenen Leib nachvollziehen möchten, wie das Leben der nordvietnamesischen Soldaten im Vietnamkrieg aussah, machen Sie eine Führung durch die Cu-Chi-Tunnel, die den kommunistischen Kämpfern als Zufluchtsort dienten.“

Hoi An

Ein Highlight in Zentralvietnam ist die Stadt Hoi An, deren Altstadt 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Nur eine Stunde von der Metropole Da Nang entfernt, zieht Hoi An Jahr für Jahr tausende Besucher mit seinen gut erhaltenen historischen Gebäuden und geschmückten Gassen an. Die Stadt war einst ein bedeutender Umschlagplatz für den Seehandel, bis sie ihre Bedeutung im 17. Jahrhundert verlor. Für Besucher ist dies ein Glücksfall, denn so blieb die historische Bausubstanz sowohl von Modernisierung als auch von Kriegen verschont. Die Altstadt gilt als gut erhaltenes Beispiel eines südostasiatischen Hafens und spiegelt die ethnische Vielfalt dieser vietnamesischen Region gut wieder. Prunkvolle Gebäude wie die Japanische Brücke und die Versammlungshalle der Hainan mit ihrem goldverzierten Innenraum zeugen vom Stolz der einstigen Händlerklasse. Wie deren Leben und Arbeiten früher aussah, erfahren Sie im Museum von Hoi An, und gelebte Tradition erleben Sie bei einer Sing- und Tanzvorführung. Nicht fehlen darf eine Teeprobe, bei der Sie das beliebteste Getränk Vietnams in allen regionalen Facetten kennenlernen. Auf einer Bildungsreise in Vietnam bietet sich außerdem ein Ausflug zu den Tempelruinen von My Son an - steinerne Zeugnisse der Champa-Hochkultur, die an Ankor Wat in Kambodscha erinnern.

Hanoi

Die Hauptstadt Vietnams ist eine Metropole mit Symbolcharakter, die kommunistische Monumente und traditionsreiche Sehenswürdigkeiten beherbergt. Im Herzen der Millionenstadt befindet sich der weitläufige Ba Dinh-Platz. Hier bestaunen Sie nationale Wahrzeichen wie das Mausoleum des vietnamesischen Revolutionsführers Ho Chi Minh und das Pfahlhaus, in dem er von 1958 bis 1969 lebte. Eine wichtige Stätte konfuzianischer Bildung ist der Literaturtempel. Neben Urlaubern besuchen auch heute noch viele Studenten das UNESCO Weltdokumentenerbe, um für gutes Gelingen bei Prüfungen zu bitten. Eine der bedeutendsten Andachtstätten des Landes ist die Tran Quoc-Pagode, die malerisch auf einem See gelegen ist. Vor 1.450 Jahren errichtet, ist sie der älteste Tempel Hanois. Daneben haben auch die französischen Kolonialherren in Hanoi ihre Spuren hinterlassen, zum Beispiel in Form der St.-Joseph-Kathedrale, einem der ersten Kolonialgebäude Vietnams. Neben diesen Wahrzeichen lockt Hanoi kulturell interessierte Besucher auch mit spannenden Museen, zum Beispiel dem Ethnologischen Museum Vietnams. Highlights sind die originalgetreuen Nachbauten von Pfahl- und Langhäusern im Außenbereich.

Häufig gestellte Fragen

Bei einer Studienreise in Vietnam stehen meist viele Tempelbesichtigungen auf dem Programm, hierbei ist es sinnvoll, sich in den lokalen Gepflogenheiten auszukennen. Schuhe sind nur rund um die Heiligtümer erlaubt, betreten dürfen Sie das Innere jedoch nur ohne Schuhe. Wichtig ist auch, dass Sie auf angemessene Kleidung achten. Zumindest Knie und Schultern sollten immer bedeckt sein. Doch auch spontane Besuche sind oftmals möglich, auch wenn Ihre Garderobe eher für den Strandbesuch gedacht war, da an den Eingängen Tücher und lange Röcke verteilt werden.

Reisende aus Deutschland benötigen für die Einreise nach Vietnam keinen besonderen Impfschutz. Empfohlen sind lediglich die Standardimpfungen gemäß Robert-Koch-Institut. In vielen Teilen des Landes übertragen Mücken das Dengue-Fieber. Da es für diese Krankheit keine Impfung gibt, wird empfohlen, ausreichend Mückenschutz mitzubringen. Große Teile Vietnams sind Malariagebiet, in großen Stadtgebieten wie Saigon und Hanoi herrscht jedoch nur geringes Risiko. Um Durchfallerkrankungen zu vermeiden, sollte darauf geachtet werden, kein Leitungswasser zu trinken. Speisen sollten mit Flaschenwasser abgewaschen beziehungsweise gebraten werden, um Keime abzutöten.

Gewalt gegen Ausländer kommt in Vietnam nur selten vor, häufiger sind Bagatelldelikte wie Diebstahl und Betrug. Besonders in großen Städten sollten Besucher ein Auge auf ihre Wertsachen haben. Bei Taxifahrten ist darauf zu achten, nur lizenzierte Taxis mit Taxameter zu benutzen. Werden Sie von Einheimischen auf offener Straße angesprochen und zum Trinken oder Glücksspiel eingeladen, ist Vorsicht geboten.

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Britta Tuinmann

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