Beste Reisezeit
Die beste Reisezeit für Neuseeland ist der neuseeländische Sommer von November bis März.



Neuseeland teilt sich in Feuer und Eis. Die Nordinsel dampft aus Geysiren und Vulkankratern, die Südinsel schiebt Gletscher bis in den Regenwald. Dazwischen Fjorde, schwarze Strände, Māori-Kultur und ein Filmset, das Mittelerde heißt. Du wanderst morgens über Vulkangestein, paddelst mittags durch Buchten mit türkisem Wasser und stehst abends vor einem Berg, den du nur aus dem Kino kennst. Bei einer Rundreise durch Neuseeland wechselt die Landschaft schneller als die Playlist. Beide Inseln packen mehr Highlights auf weniger Fläche als fast jedes andere Land.
Die beste Reisezeit für Neuseeland ist der neuseeländische Sommer von November bis März.

Die Landeswährung ist der Neuseeland-Dollar (NZD).

Von Deutschland nach Neuseeland fliegst du, mit Umsteigen, etwa 24 bis 28 Stunden.

Neuseeland hat zwei offizielle Amtssprachen: Englisch und Te Reo Māori. Im Alltag sprichst du überall Englisch.

Neuseeland steckt voller Highlights – aber diese Sehenswürdigkeiten gehören ganz klar auf deine Bucketlist.

Queenstown stapelt Adrenalin am Lake Wakatipu: Bungee Jumping an der Kawarau Bridge, Skydiving über die Remarkables, abends sitzt du am See, als wäre nichts gewesen. Ruhiger wird es in Wanaka, wo der Roys Peak die bekannteste Aussicht der Südinsel trägt. Durch den Homer Tunnel erreichst du den Fiordland-Nationalpark: Eine Bootstour durch den Milford Sound bringt dich unter die Stirling Falls. Milford Track, Routeburn Track und Kepler Track zählen zu Neuseelands Great Walks. Weiter südlich nisten auf der Otago Peninsula Albatrosse und Pinguine, die Catlins enden am Slope Point, und vor Bluff beginnt Stewart Island.
Von Christchurch bringt dich der TranzAlpine über den Arthur’s Pass an die Westküste, wo der Franz-Josef-Gletscher und der Fox Glacier bis in den Regenwald reichen. Nördlich davon schiebt Punakaiki die Pancake Rocks in die Brandung. Fährst du zurück nach Osten, leuchtet der Lake Tekapo türkis vor der Church of the Good Shepherd – nachts gehört der Himmel über dem Mount John Observatory zu den dunkelsten der Welt. Dahinter führt der Hooker Valley Track zum Fuß des Aoraki Mount Cook, Neuseelands höchstem Berg. Näher an Christchurch streckt sich die Banks Peninsula ins Meer.

Die Fähre aus Wellington legt in Picton an, die Marlborough Sounds verzweigen sich dahinter als Labyrinth aus Buchten. Der Queen Charlotte Track führt tagelang an der Küste entlang. Weiter westlich fällt der Abel Tasman Nationalpark mit goldenen Stränden ins Meer, von Kaiteriteri aus paddelst du an Split Apple Rock vorbei. Hinter der Golden Bay endet Neuseeland am Cape Farewell, der Wharariki Beach dahinter gehört nur dem Wind. An der Ostküste tauchen vor Kaikōura Pottwale aus der Tiefe, Hector-Delfine begleiten dein Boot. Danach löst du den Tag in den heißen Quellen von Hanmer Springs auf.

Auckland startet mit dem Sky Tower über der Stadt – Pihas schwarzen Sand erreichst du in einer Stunde, Waiheke Island in 40 Minuten. Fährst du nach Norden, reiht die Bay of Islands 144 Inseln aneinander, am Cape Reinga treffen zwei Ozeane aufeinander. Auf dem Rückweg stehst du im Waipoua Forest vor Tāne Mahuta, dem ältesten Kauri des Landes. An der Coromandel-Küste gräbst du dir am Hot Water Beach deinen Pool in den Sand, Cathedral Cove erreichst du nur zu Fuß. Landeinwärts paddelst du in Waitomo durch Glühwürmchenhöhlen, nebenan beginnt in Matamata Hobbiton – Mittelerde, mit Gartenzaun und runder grüner Tür.

In Rotorua riechst du den Schwefel, bevor du die Geysire siehst – Wai-O-Tapu färbt seine Pools in Türkis und Gold, in Te Puia trifft Māori-Kultur auf den Pohutu-Geysir. Am Lake Taupo stürzen die Huka Falls durch eine Felskluft, dahinter führt das Tongariro Alpine Crossing am Mount Ngauruhoe vorbei, dem Schicksalsberg aus Herr der Ringe. Der Mount Taranaki ragt als perfekter Kegel aus dem Flachland. Napiers Art-Deco-Fassaden stammen vom Wiederaufbau nach 1931. In Wellington trinkst du Kaffee in der Cuba Street, besuchst Te Papa und steigst auf die Interislander-Fähre – das Tor zur Südinsel.