Beste Reisezeit
Die beste Reisezeit für Malta ist April bis Juni und September bis November.



Malta ist kleiner als eine Großstadt und älter als die Pyramiden. Drei Inseln, 316 Quadratkilometer, darauf Megalith-Tempel, barocke Kathedralen, Festungsmauern und Felsbuchten – alles aus demselben honigfarbenen Kalkstein. Du tauchst morgens über versunkene Wracks, läufst mittags durch Vallettas Gassen und sitzt abends bei Schwertfisch in Marsaxlokk am Kai. Bei einer Rundreise über Malta, Gozo und Comino fährst du zwischen den Inseln nie länger als 25 Minuten mit der Fähre. Dein Urlaub reicht von 7.000 Jahre alten Tempeln bis zur Blue Lagoon – dazwischen Pastizzi warm aus der Bäckerei.
Die beste Reisezeit für Malta ist April bis Juni und September bis November.

Malta zahlt mit dem Euro.

Direktflüge von Deutschland nach Malta dauern rund zweieinhalb Stunden.

Malta hat zwei Amtssprachen: Maltesisch und Englisch. Im Alltag kommst du mit Englisch überall durch.

Malta steckt voller Highlights – aber diese Sehenswürdigkeiten gehören ganz klar auf deine Bucketlist.

Vom Wasser aus ragt Maltas Hauptstadt Valletta als Festungswand aus dem Meer. Die Altstadt folgt dem Raster der Johanniter von 1565. In der St. John's Co-Kathedrale hängt Caravaggios einziges signiertes Gemälde über 400 Rittergräbern aus Marmor. Durch die Gassen erreichst du die Casa Rocca Piccola, einen Palazzo, in dem seit dem 16. Jahrhundert eine Familie lebt. Von den Upper Barrakka Gardens fällt dein Blick über den Grand Harbour auf die Three Cities, Vittoriosa direkt gegenüber, im Hafen von Valletta schieben sich Fähren zwischen den Ufern. An der Spitze steht das Fort St. Elmo seit 450 Jahren im Wind.

Nach 25 Minuten auf der Fähre empfängt dich Gozo grüner und stiller als Malta. Victorias Citadella überblickt die Insel, die Ggantija-Tempel stehen seit 5.600 Jahren – älter als Stonehenge. Ta' Pinu erhebt sich als Wallfahrtskirche einsam zwischen Feldern, an der Ramla Bay badest du in rotem Sand. Marsalforns Steinpfannen trocknen Salz seit Jahrhunderten, Dwejras Felstunnel führt vom Inland Sea ins offene Meer. Wo das Azure Window stand, tauchen heute Taucher durch den Fels. Wanderst du über Gozos Steilküste, bleibst du meistens allein. Vor Comino leuchtet die Blue Lagoon so türkis, dass jedes Foto übertrieben wirkt.

Maltas Geschichte beginnt unter der Erde. Im Hypogäum Hal Saflieni steigst du elf Meter tief in Kammern, die vor 6.000 Jahren aus dem Fels geschlagen wurden. Hagar Qim und Mnajdra stehen als Tempel auf Klippen am Meer, der Tarxien-Tempel mitten in der Vorstadt. In Rabats St. Paul's Katakomben wird die Luft kühl, römische Gänge führen tiefer als Tageslicht reicht. Darüber erhebt sich Mdina, die alte Hauptstadt hinter den Festungsmauern. Unter Mostas Rotunda hallt jedes Wort durch eine der größten Kuppeln Europas. Sechs UNESCO-Stätten auf 316 Quadratkilometern.

Marsaxlokks Sonntagsmarkt riecht nach Salz und frischem Fang, Luzzu-Boote schaukeln buntbemalt daneben. Maltas Essen schmeckt am besten direkt am Wasser – Pastizzi warm aus der Bäckerei, Schwertfisch im Restaurant am Kai. In die Blaue Grotte gleitest du mit dem Boot, blaues Licht bricht durch die Höhlendecke, die Luft kühlt. Am St. Peter's Pool springst du von sonnenheißem Fels ins türkise Meer. An den Dingli Cliffs trägt der Wind Salz herauf. Im Sommer ziehen Festas durch die Dörfer, Heiligenstatuen schwanken über der Menge, Feuerwerk knallt bis Mitternacht. Maltas Karneval füllt im Februar die Straßen mit Umzügen und Masken.

Maltas schönste Sandstrände sammeln sich im Norden. An der Golden Bay läufst du über breiten Sand ins Meer, zur Għajn Tuffieħa steigst du Steintreppen hinab – steiler, leerer, stiller. Die Mellieħas Bucht streckt sich als längster Strand der Insel am Wasser. An der Sliemas Promenade blickst du auf Valletta, in St. Julian's reihen sich Restaurants an der Spinola Bay, und wenn es dunkel wird, übernimmt Paceville. Unter Wasser geht Malta weiter: beim Wracktauchen gleitest du über versenkte Schiffe, zum Schnorcheln reicht ein Schritt vom Fels. Das Popeye Village klebt als Filmkulisse von 1980 an einer Bucht – Game of Thrones drehte hier auch.