Beste Reisezeit
Oktober bis Dezember und März bis April sind die besten Monate für Hongkong – mit milden Temperaturen und niedriger Luftfeuchtigkeit.



Zwischen Wolkenkratzern und Dschungelbergen pulsiert eine Stadt, die niemals schläft – Hongkong ist pure Elektrizität. Hier rast die Peak Tram steil nach oben, während 100 Stockwerke tiefer Straßenküchen dampfende Dim Sum servieren. Am Morgen praktizieren Einheimische Tai Chi zwischen Hochhäusern, am Abend explodiert die Skyline in einer der spektakulärsten Lichtshows Asiens. Hongkong ist der perfekte Auftakt für deine Asienreise oder ein intensives Erlebnis für sich: Du erklimmst Victoria Peak, verlierst dich in den Neon-Gassen von Kowloon, segelst durch den Hafen und entdeckst versteckte Tempel. Hier treffen Tradition und Zukunft mit einer Intensität aufeinander, die nirgendwo sonst existiert. Willkommen in der vertikalen Metropole.
Oktober bis Dezember und März bis April sind die besten Monate für Hongkong – mit milden Temperaturen und niedriger Luftfeuchtigkeit.

Die offizielle Währung in Hongkong ist der Hongkong-Dollar (HKD) .

Ein Direktflug von Deutschland nach Hongkong dauert etwa 11 bis 12 Stunden.

In Hongkong werden Kantonesisch und Englisch als Amtssprachen gesprochen.

Hongkong steckt voller Highlights – aber diese Sehenswürdigkeiten gehören ganz klar auf deine Bucketlist.

Die Peak Tram zieht dich in sieben Minuten fast senkrecht nach oben: Victoria Peak thront 552 Meter über dem Chaos und serviert dir Hongkong wie auf einem Tablett. Unten funkelt die dichteste Skyline der Welt und du stehst irgendwo zwischen Wolken und Hochhäusern. Auf der anderen Seite des Hafens explodiert Kowloon: In Tsim Sha Tsui blenden Neonlichter, Märkte dampfen und die Avenue of Stars zieht sich am Wasser entlang. Mitten im Chaos liegt Kowloon Park – grüne Oase mit Flamingos und Tai-Chi-Sessions zum Durchatmen. Hong Kong Island kontert mit Central: Anzugträger zwischen Glasfassaden, Rooftop-Bars mit Millionen-Dollar-View. Hongkong spielt vertikal – und du bist mittendrin.

Du läufst über Bergrücken, links subtropischer Dschungel, rechts das Südchinesische Meer, und nach acht Kilometern wartet Shek O Beach wie eine Belohnung. Nicht ohne Grund wurde Dragon's Back von CNN zum besten Urban Hike Asiens gekürt. 40 Prozent von Hongkong sind geschütztes Naturgebiet mit endlosen Trails wie dem 100 Kilometer langen MacLehose Trail oder dem Wilson Trail, der dich von direkt in den Dschungel katapultiert. Plötzlich stehst du auf einem Gipfel und schaust runter auf das Meer aus Wolkenkratzern. Im Hong Kong Geopark erlebst du 140 Millionen Jahre altes Geo-Drama: Sechseckige Vulkanfelsen, die aussehen wie von Riesen gestapelt. Und dir ist klar: Natur ist Hongkongs Superpower.

Über 260 Inseln und 40 offizielle Strände? In Hongkong? Ja! Die Stadt versteckt ein komplettes Inselarchipel, das du in 30 Minuten per Fähre erreichst. Lantau Island haut dir den größten sitzenden Buddha Asiens vor die Füße: 34 Meter Bronze, 268 Stufen, spiritueller Knockdown mit Bergblick. Das Fischerdorf Tai O schwebt auf Stelzen über dem Wasser, während die Ngong Ping Seilbahn über grünen Gipfeln schwebt. Lamma Island dreht das Tempo komplett runter – keine Autos, nur Fahrräder und Buchten, die nach Salz und Freiheit schmecken. Die Sai Kung Peninsula öffnet das Tor zu versteckten Stränden, wie Clearwater Bay.

Die Hong Kong-Zhuhai-Macau Bridge ist ein 55 Kilometer langes Wunder der Ingenieurskunst: die längste Seebrücke der Welt, die dich in 45 Minuten nach Macau bringt. Dort wechselt das Drehbuch: portugiesische Kolonialfassaden in Pastellfarben, Kopfsteinpflaster, Bacalhau in kleinen Restaurants. Macau mischt europäische Einflüsse mit asiatischem Tempo, Casinos mit Weltkulturerbe, und der Senado Square sieht aus wie Lissabon im Zeitraffer. Zwei komplett gegensätzliche Welten, ein einziger Tag – und abends bist du zurück, bevor die Skyline zu leuchten anfängt. Das ist der perfekte Daytrip.