Beste Reisezeit
November bis April ist die beste Reisezeit für Florida – Temperaturen zwischen 20 und 28 Grad und kaum Regen.



Florida ist kein Ziel – Florida ist eine Entscheidung: Für Strände, die sich endlos dehnen, für Skylines, die nachts brennen, für Wildnis, in der die Natur noch das letzte Wort hat. Miami pulsiert, Key West träumt, Fort Myers leuchtet golden an der Golfküste, Greater Fort Lauderdale, ist das Venice of America – und mitten durch alles ziehen die Everglades ihre eigene, lautlose Linie. Wer eine Florida Rundreise macht, begreift schnell: Hier passt zusammen, was woanders nicht funktioniert. Rooftop-Bar und Airboat-Tour. Art Déco und Alligatoren. Morgens Strand, abends Skyline. Du nimmst den Highway, lässt die Fenster runter und Florida entfaltet sich – auf deine Art, in deinem Tempo.
November bis April ist die beste Reisezeit für Florida – Temperaturen zwischen 20 und 28 Grad und kaum Regen.

In Florida zahlst du mit dem US-Dollar (USD).

Direktflüge nach Orlando, Miami oder Fort Lauderdale dauern zwischen 9 und 11 Stunden.

In den USA ist Englisch die Amtssprache – damit kommst du im ganzen Land problemlos zurecht.

Florida steckt voller Highlights – aber diese Sehenswürdigkeiten gehören ganz klar auf deine Bucketlist.

Miami Beach und Miami sind zwei verschiedene Städte – gegensätzlich und doch untrennbar. Auf der einen Seite: Ocean Drive um 7 Uhr morgens, Palmen werfen lange Schatten auf pastellfarbene Art-Déco-Fassaden, die ersten Cafés schieben Stühle raus, das Meer glänzt noch unberührt. Drei Kilometer weiter, in Little Havana, läuft der Tag schon längst – Kaffeeduft, Dominos auf dem Bürgersteig, Cumbia aus offenen Fenstern. Coconut Grove, Miamis grünstes Viertel, tauscht Neon gegen Baumkronen und Yachthafen. Wynwood dagegen verwandelt Lagerhallen in ein riesiges Street-Art-Museum. Miami hat nicht die eine Identität. Sie hat viele – und alle laufen gleichzeitig.

Greater Fort Lauderdale nennen sie das Venice of America – 300 Kilometer schiffbare Kanäle durchziehen die Stadt, Boote legen direkt vor Restaurants an, Kayaks verschwinden zwischen Mangroven. Dazu 39 Kilometer Sandstrand, den kaum jemand auf dem Radar hat, und der Las Olas Boulevard, der sich von der Innenstadt bis ans Meer zieht: Boutiquen, Bars und Restaurants, in denen das Leben bis spät in die Nacht pulsiert. Wer abtaucht entdeckt eine völlig andere Welt: Greater Fort Lauderdale gilt als eine der besten Tauchregionen der gesamten Ostküste – mit Schiffswracks, Korallenriffen und kristallklarem Wasser.

Über den Overseas Highway geht es auf die Florida Keys: 180 Kilometer Inselkette, verbunden durch 42 Brücken. Auf der Seven Mile Bridge ist kein Land mehr in Sicht, nur Wasser, Himmel und Asphalt. Vor Key Largo liegt das einzige lebende Korallenriff des nordamerikanischen Festlands mit über 6.000 Meeresarten. Islamorada nennt sich selbst stolz „Sportfishing Capital of the World" und versprüht karibische Vibes auf sechs Inseln. Key West ist das Ende der USA. Hinter wilden Gärten verstecken sich bunte, viktorianische Holzhäuser, die Kunstszene pulsiert seit Hemingway hier lebte und schrieb. Und jeden Abend versammeln sich alle am Mallory Square und schauen zu, wie die Sonne ins Meer fällt.

Fort Myers liegt da, wo Florida sich Zeit lässt. 80 Kilometer Traumstrand, mehr als 100 vorgelagerte Inseln, Mangrovenwälder, die im Morgenlicht leuchten. Sanibel Island ist das Muschelparadies Floridas mit bis zu 400 Arten, Captiva Island das intimere Gegenstück – beide nur per Boot erreichbar. Du paddelst durch Mangroven, beobachtest Delfine vom Kayak oder tauchst ab. Mitten in der Stadt stehen die Winterresidenzen von Thomas Edison und Henry Ford – zwei Erfinder, eine Straße, echte Geschichte. Weiter die Küste hoch wartet noch mehr: Sarasota mit Kunstszene und weißen Stränden, St. Petersburg mit dem Dalí Museum, Clearwater Beach mit dem türkisesten Wasser Floridas – die Golfküste gibt alles her.

Der Everglades National Park ist kein Sumpf – er ist ein Fluss, so breit und flach, dass er sich als Grasland tarnt. Du gleitest mit dem Airboat durch Schilfdickichte und hältst den Atem an, weil Alligatoren direkt neben dir im Wasser liegen. Manatis treiben in Lagunen, Reiher stehen reglos im Schilf. Floridas Nationalparks gehen weit über die Everglades hinaus: Der Biscayne National Park südlich von Miami liegt größtenteils unter Wasser – Korallenriffe, Mangroven, Meeresschildkröten, perfekte Bedingungen zum Schnorcheln und Tauchen. Die Dry Tortugas sind nur per Boot oder Wasserflugzeug erreichbar: sieben Inseln, türkisblaues Wasser und ein riesiges Bürgerkriegsfort mitten im Nichts.

Orlando zieht mehr Besucher an als jede andere Stadt der USA – und wer einmal hier war, weiß warum. Zentralflorida baut Fantasie in einem Maßstab, der selbst Erwachsene sprachlos macht: Wizarding World of Harry Potter, Hogwarts Express, Islands of Adventure, Walt Disney World, Universal Studios Florida, SeaWorld Orlando, Disney MGM Studios: das ist kein Kinderprogramm, das sind eigene Welten, die du nirgendwo sonst erlebst. Brauchst du nach dem Parkmarathon Weite, liegt Cape Canaveral eine Stunde entfernt: Raketen auf dem Rollfeld, echter Raumfahrtgeschichte auf Tuchfühlung, Cocoa Beach gleich daneben.