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Island Roadtrip planen: Was ihr bei uns erfahrt

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  • Highlights, die du nicht verpassen darfst
  • FAQ: Beste Reisezeit / Straßenverhältnisse / Einreise

Island Roadtrip: Naturgewalten der Ringstraße

Jetzt geht’s rund - und zwar wortwörtlich! Auf einer Mietwagenrundreise nimmst du das Steuer selbst in die Hand, umrundest Island auf der Ringstraße und erlebst ein Abenteuer auf ganzer Strecke. Schnappschuss-bereit lauert dein Finger über dem Auslöser bis heiße Wasserfontänen aus dem Geysir in die Höhe schießen, bis du die Spuren von erkalteter Lava auf dem Rande eines Vulkankraters entdeckst und bis ein Regenbogen über die unbändigen Wasserfälle Islands schimmert. Klingt unglaublich? Könnte man meinen. Nach jeder Kurve huscht dir ein geflüstertes “Wow” über die Lippen, an jedem Morgen wachst du in einer neuen Fantasiewelt auf. Warte auf den Tag, an dem dich nur noch Islandpferde, Schafe oder Rentiere umgeben, weit und breit keine Menschenseele zu sehen. In völliger Stille, mit einem Gletscher am Horizont. Dann atme tief ein, halte lange an diesem Moment fest. Ja, jetzt spürst du es auch, ganz deutlich, ohne es auszusprechen: Sowas gibt es kein zweites Mal auf der Welt.

Die perfekte Route für 8 Tage Island Roadtrip

Tag 1: Auf ins Abenteuer Island!

Vulkane, Geysire, Gletscher - all das auf einem kleinen Inselchen? Na, klar! Schon alleine die Vorstellung von Islands Naturwundern verschlägt uns die Sprache. Also nichts wie hin da! Die Taschen sind gepackt, der Flieger Richtung Reykjavik ist startklar und am Flughafen Keflavik steht dein Mietwagen bereit. Jetzt heißt es erstmal: Ausruhen, schlafen und auf das Abenteuer von morgen freuen!

Tag 2: Golden Circle here I come!

Das ist Island pur! Für den Golden Circle lohnt sich das frühe Weckerklingeln: Stehst du im Thingvellir Nationalpark in der Allmännerschlucht noch zwischen der amerikanischen und eurasischen Kontinentalplatte, bewunderst du im nächsten Moment deinen ersten Wasserfall in Island, den Öxarárfoss. Kaum bist du ein Stückchen weiter gefahren, schießen dir wenige Augenblicke später die heißen Wasserfontänen im Geothermalgebiet Haukaladur nur so um die Ohren. Meterhoch, wie aus dem Nichts! Mit dem Daumen auf dem Auslöser der Kamera ist der Schnappschuss von den Geysiren Strokkur, Stóri und co. garantiert. Und was kommt danach? Natürlich der beeindruckende Wasserfall Gullfoss, dessen donnernde Wassermassen in eine schmale Schlucht hinabstürzen und schon auf weiter Entfernung hörbar sind. Zurück nach Selfoss schließt sich der Kreis, dein Abenteuer ist aber noch lange nicht vorbei! Auf dem Weg von Selfoss nach Vik lauern die nächsten Highlights hinter der Kurve: Schwarze Sandstrände, mächtige Gletscher und rauschende Wasserfälle. Erster Halt? Seljalandsfoss! Dieser Wasserfall stürzt ganze 60 Meter in die Tiefe und hält eine wahre Überraschung bereit - einen versteckten Pfad, der dich hinter die undurchdringliche Wasserwand führt! Ein kleiner Tipp: Regensachen nicht vergessen! Hier wirst du garantiert nass! Folgst du deiner Route nach Vik, taucht nach kurzer Fahrt der Skogafoss vor dir auf. Bei richtigem Lichteinfall präsentiert sich dieser Wasserfall mit gleich zwei Regenbögen. Ach, wie schön ist Island! Ein Gedanke, den du in Vik voll und ganz auskosten kannst - ein Dorf, über dem der Mýrdalsjökull-Gletscher thront, unweit vom Katla Vulkan entfernt und direkt am schwarzen Sandstrand gelegen. Genieße die Auszeit und atme die frische Luft Islands tief ein.

Tag 3: Der schönste Strand der Welt: Diamond Beach!

Kribbelt es schon im Fuß über dem Gaspedal? Ja, es geht ja schon wieder weiter! Heute geht’s möglicherweise zu deinem Lieblingsplatz. Ach, was sag ich - zu deinen Lieblingsplätzen! Auf deinem Weg nach Höfn macht der Nationalpark Skaftafell mit den typisch isländischen Gegensätzen auf sich aufmerksam. Ein ausgiebiges Wandernetz zieht sich durch die Ebenen aus Lavagestein, den zahlreichen Flüssen, die den drei Gletscherzungen Skeiðarárjökull, Morsárjökull und Skaftafellsjökull entspringen sowie den wundersamen Farbklecksen der bunten Wildblumen. Einfach atemberaubend! Spätestens, wenn du vor dem “Schwarzen Wasserfall” Svartifoss stehst, bleibt dir die Spucke weg. Warum er als “schwarz” betitelt wird? Schau dir die dunklen Basaltsäulen an, vor dem sich der Wasserfall in die Tiefe stürzt - ein Ergebnis von sich langsam, stückweise abkühlende Lava aus vergangenen Zeiten. Nur schwer kann man sich von diesem Anblick lösen, doch Lieblingsplatz Nummer 2 wartet schon auf dich: Die Gletscherlagune Jökulsarlon. Hier ebbt das Brummen deines Motors in einsamer Stille ab, vor dir leuchtend blaue Eisblöcke, die ohne Ziel, ohne Hast in Richtung Meer treiben. Du hast vom Diamond Beach hier in der Gegend gehört und bist neugierig geworden. Woher stammt nur dieser Name? In der Ferne siehst du es plötzlich: Diamanten, angespült am verlassenen, schwarzen Sandstrand. Beim näheren Betrachten dann die Erkenntnis - hier liegen überall glasklare, glitzernde Eisblöcke verstreut. Von winzig klein bis mehrere Meter im Umfang.

Tag 4: Fjordpanorama und Seemonster

Auf der Ringstraße ist der Weg das Ziel - heute entlang der Ostfjorde! Der Berg Vestrahorn hat sich schon vom Hotel aus abgezeichnet, jetzt kommt er als Tor zu den Fjorden immer näher und ragen imposant vor dir in die Höhe. Hast du noch kein Foto von ihm geschossen? Dann ist jetzt die Gelegenheit! Entlang der heutigen Route gibt es aber noch so einiges zu sehen: Die Ringstraße führt dich zu Orten voller großartiger Ausblicke, scharfen Bergspitzen und eigentümlichsten Felsformationen - teilweise direkt am Wasser! Immer mal wieder liegt eins der unzähligen Schafe am Wegesrand, in weiter Ferne ziehen wilde Rentierherde über die Berge. Ansonsten gibt es nur noch dich und die imposante Natur Islands. Fotopausen gibt’s zur genüge - im Fischerdörfchen Djúpivogur kannst du zwischen kleinen Häuschen und der frischen Meeresluft am besten Durchatmen. Weiter Richtung Norden wird die Natur immer einsamer, kurz vor deinem Tagesziel taucht links von dir plötzlich das größte Waldgebiet Islands, Hallormsstadaskogur, auf. Moment - Wälder sieht man auf Island doch so gut wie nie! Neugierig geworden? Falls du heute früh aufgebrochen bist, hast du nach dem Einchecken im Hotel von Egilsstadir die Gelegenheit, den Wald und seine Wasserfälle selbst zu erwandern! Ungefähr zwei Stunden solltest du hierfür einplanen, mit Wasser und Wanderschuhen ausgerüstet geht es zum zweitgrößten Wasserfall Islands: Dem Hengifoss! Mit insgesamt 5 Kilometern Wanderweg und 250 Höhenmetern ist dieses Abenteuer alle Anstrengungen wert: Auf deinem Weg wirst du von dem wunderschönen Litlanesfoss mit seinen Basaltfelsen überrascht, bis du plötzlich vor den unbändigen Wassermassen des Hengifoss und seinem kristallklarem Bergwasser stehst. Faszinierend! Übrigens: Dein Abstieg ist nicht weniger spektakulär. Mit Blick ins Tal und dem ruhigen See Lagarfljot zu deinen Füßen, gibt es immer was zu gucken. Vielleicht siehst du ja auch den Kopf des sagenumwobenen Seemonster aus der ruhigen Seeoberfläche hervorbrechen? Das isländische Gegenstück zu Loch Ness wäre doch ein absoluter Schnappschuss!

Tag 5: Streifzug am Diamond Circle

Heute streifen wir den Diamond Circle, genauer gesagt den unteren Teilabschnitt - eine Route voller Naturwunder, die vorne vom Dettifoss Wasserfall angeführt wird. Du meinst, Wasserfälle kennst du nun schon in- und auswendig? Nicht diesen hier! Der Abstecher, ca. 30 Kilometer von der Ringstraße entfernt, lohnt sich: Tosend und wild, auf 100 Meter Breite stürzt er sich dramatisch die Basaltklippe hinunter. Du kannst kaum dein eigenes Wort verstehen! Während die Gischt dich umwirbelt, weißt du nun, warum er als der mächtigste Wasserfall Europas bekannt ist. Falls du nasse Füße bekommen hast, wirst du dich über den nächsten Stopp freuen: Auf zum heißen Pflaster - ins Geothermalgebiet Hverir! Am Bergrücken des Námafjalls wartet eine dampfende, unwirkliche Welt aus blubbernden Schlammtöpfen und heißen Dampfwolken auf dich. Auf dem Ausläufer des Krafla-Vulkansystems weiß man nie so recht, wie viele Meter oder Zentimeter deine Füße von mehreren 100 Grad heißen Gestein trennen. Da loben sich die sicheren Wanderwege, die alle Neugierigen sicher durch die Mars-ähnliche Landschaft führen! Staune in aller Ruhe über die blauen, weißen und schwefelgelben Ablagerungen, die sich von den Dampfwolken auf dem orange-braunen Gestein abzeichnen und verabschiede dich von dieser kargen Landschaft. Am berühmten See Myvatn begrüßt dich wieder blühendes Leben, mit einer wunderbaren Aussicht, die du optional vom Hervafjall Vulkankrater aus genießen kannst (Wanderung zum Krater ca. 20 Minuten, Umrundung auf dem Kraterrand ca. 60 Minuten). Letzter Stopp: Wasserfall der Götter, Godafoss! Ein hufeisenförmiger Wasserfall, der kurz vor deinem Tagesziel nochmal alle Register zieht. 

Tag 6: Stille und Einsamkeit: Islands Westküste

Raus aus den Federn - die Westküste wartet! Beim Verlassen von Akureyri wunderst du dich noch über die kleinen Herzchen, die während der Rotphase an den Ampeln aufleuchten, dann empfängt dich auch schon das imposante Öxnadalur Tal. Links und rechts der Straße ragen Berge in die Höhe, Folgen von Bergstürzen und nur ab und zu kommen dir vereinzelt Autos entgegen. Das Motto für diese Etappe: Einsamkeit, unbeschreibliche Natur und der Wunsch, die Zeit würde still stehen. Deine Fahrt bringt dich durch Skagafjördur, das zu den bekanntesten Pferdezuchtgebieten Islands gehört. Halte unterwegs die Augen auf! Entdeckst du die freilaufenden Islandpferde, die hier durch die Landschaft ziehen? Sauge die Momente auf und genieße sie - hier ist der Weg das Ziel. Kurz bevor du Reykholt erreichst, lege noch einen Stopp ein: Der erloschene Vulkan Grábrók lockt dich hinauf zu seinem Kraterrand und zeigt dir, wie die Lava vor 10.000 Jahren ihren Lauf durch das Tal genommen hat. Ein wenig zugig ist allerdings es schon hier oben - also ab zum Hotel, zum Glück ist es nicht mehr weit entfernt! Wer von der Natur Islands nicht genug bekommt, der Fährt hingegen noch ein Stückchen weiter zu den Wasserfällen Hraunfossar, der sich über ein Lavafeld ausbreitet, und Barnafoss. Du hast das Steuer in der Hand - entscheide ganz nach deinen Wünschen.

Tag 7: ...und der Kreis schließt sich!

Ein letztes Mal wird sich im Bett geräkelt, das Frühstück ausgiebig genossen und schon wird das Gaspedal wieder durchgedrückt! Heute wird sich der Kreis um Island schließen - die letzten Kilometer werden nochmal werden in allen Zügen ausgekostet! Wer die Wasserfälle Hraunfossar und Barnafoss gestern ausgespart hat, kann ihnen heute noch einen Besuch abstatten. Für alle anderen heißt es: Auf nach Akranes! Diese schöne Hafenstadt wickelt dich mit seinem schönen Strand und prächtigen alten Holzhäusern um den Finger. Kaum zu verfehlen, sind auch die beiden Leuchttürme, die praktisch für ein Foto nur so posieren. Nach einer kleinen Stärkung im Café ist die Hauptstadt Islands nur noch ein Steinwurf entfernt. Jetzt ist es an der Zeit, deine Entdeckungstour durch Reykjavik zu starten: Wie wär’s beispielsweise mit einer Aussicht wie aus “Der Herr der Ringe”? Kein Problem - die Aussichtsplattform auf der Hallgrímskirkja-Kirche hält locker mit. Oder doch lieber eine Shopping-Tour zu Fuß durch das Stadtzentrum? Dann sitzt auch noch der Hafen mit den besten Hotdogs von ganz Island drin! Ein kleiner Tipp: „eina med öllu“, „eins mit allem“ ist der absolute Klassiker. Mit Remoulade, Senf, Ketchup, Röstzwiebeln und frischen Zwiebeln - so wird er am liebsten gegessen.

Tag 8: Auf Wiedersehen, Island!

Sobald du die Augen aufschlägst, weißt du: Das war definitiv kein Traum! Kaum zu glauben, welche Ladung an Naturwundern diese kleine Insel bereithält! Von Wasserfällen, Vulkankratern, Geysiren und Fjorden - alles war mit dabei. Einmal umrundet, schleicht sich Island als unvergessliche Erinnerung in das Herz all seiner Besucher ein. Und, hat es das auch bei dir geschafft? Ein bisschen Wehmut schwingt wohl doch mit, wenn der Mietwagen am Flughafen abgegeben werden muss. Denn dann heißt es schon: Auf Wiedersehen, Island! Zum Glück sieht man sich im Leben immer zweimal...

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Häufig gestellte Fragen

Geltende Regelungen und Bestimmungen hinsichtlich der Einreise können sich täglich ändern. Verbindliche und tagesaktuelle Informationen zu den Einreisebestimmungen deines Zielgebiets findest du auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Im Frühling und bis zum Ende des Sommers herrschen wetterbedingt die besten Straßenverhältnisse auf der Ringstraße. Die Straße ist vollständig asphaltiert und bis auf einige Brücken durchgängig zweispurig befahrbar. Das Tempolimit liegt meist bei 90 km/h.

 

Von Ausflügen in das Hochland oder “F-Straßen” wird abgeraten, da die schlecht zugänglichen Schotter- oder Landstraßen nur mit hochlandtauglichem Allradwagen zu befahren sind.

Wann ist die beste Reisezeit für Island?

 

Die Monate Juni, Juli und August zählen zu den besten Reisemonaten für Island. Die Sommermonate eignen sich mit maximalen Tagestemperaturen zwischen 12 und 15 Grad optimal für Wanderungen und Entdeckungstouren. Beliebte Reisemonate in der Nebensaison sind April, Mai und September - zwar liegen die Maximaltemperaturen zwischen 6 und 10 Grad etwas niedriger und die Niederschlagsmenge ist erhöht, dafür sind weniger Touristen unterwegs und nicht selten sind Sehenswürdigkeiten entlang der Route menschenleer.

 

Übrigens: Aufgrund der geografischen Lage sind die Sommernächte Islands nahezu endlos. Im Juni wird es beispielsweise überhaupt nicht richtig dunkel, der Höhepunkt der Mitternachtssonne liegt um die Sommersonnenwende, normalerweise am 21. Juni.

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Lena Fischer

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