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  • Was ist so besonders an einer Wanderreise durch Kuba?
  • Kubas schönste Wanderregionen
  • Kubas schönste Regionen und deren Highlights

Aktiv durch die Natur Kubas: Geführte Wandertouren um Trinidad oder Viñales

Hohe Berge, dichte Wälder, feinsandige Karibikstrände und pulsierende Städte prägen das Bild: Kuba ist weltweit bekannt für traumhafte Badeurlaube, kleine Zeitreisen in das Amerika der 1940er-Jahre, für beeindruckende Architektur sowie pure Lebensfreude mit ausgelassenen Tänzen und mitreißenden Rhythmen. Auch für ihre legendären Zigarren, für Rum und Kaffee ist diese Insel bei Genießern äußerst beliebt. Doch Kuba hat noch viel mehr zu bieten: So laden z.B. wunderschöne Wanderwege durch üppig-grüne Landschaften zur naturnahen Inselerkundung zu Fuß ein.

Was ist so besonders an einer Wanderreise durch Kuba?

Seit Anfang der 1990er-Jahre hat sich die facettenreiche Karibik-Insel Kuba zu einem sehr beliebten Reiseziel entwickelt. Das Straßenbild erinnert dabei in hohem Maße an die einstige Kolonialzeit: Pittoreske Städte und Dörfer erinnern an die Epoche der spanischen Eroberer. Die Hauptstadt Havanna ist ein funkelndes Kleinod, welches einen ganz speziellen Charme zwischen einstigem Prunk, Verfall und neuen Aufstiegshoffnungen verströmt. Farbenfrohe US-amerikanische Oldtimer auf den Straßen sind Zeugen der vorrevolutionären Zeit Kubas, genau, wie das imposante Kapitol, das einst dem US-Kapitol nachempfunden wurde, oder das legendär-prunkvolle Gran Teatro de La Habana. Bei einer Wanderreise durch Kuba ist eine Stippvisite nach Havanna einfach ein Muss. Zumal sich die Metropole auch hervorragend als Ausgangspunkt für eine Wanderung durch den Westen und das Zentrum der Insel anbietet.

Farbenfrohe Landschaften

Auf dem Land zeugen große Kaffee-, Zuckerrohr- und Tabakplantagen vom einstmaligen Reichtum des Landes. Die faszinierende Vielfalt der Flora und Fauna spiegelt sich in außergewöhnlichen Attraktionen wie dem Alexander-von-Humboldt-Nationalpark oder der Ernst-Thälmann-Insel. Entlang vielfältiger Wanderwege treffen Kuba-Besucher auf gastfreundliche wie lebensfrohe Menschen. Unter der heißen Karibiksonne scheint es, als wachse die ganze Insel zu einer großen Familie zusammen. Bei einer Fiesta am Strand mit echtem kubanischem Rum von den landeseigenen Zuckerrohrplantagen und einer handgedrehten Zigarre aus kubanischem Tabak genießen Wanderer auf ihren Touren den ganz speziellen Charme dieses Eilandes. Von Sandstränden über Regenwälder, weite Täler und historische Bauten - Kubas Attraktionen verzaubern regelmäßig die Gäste der Inselrepublik.

Kubas schönste Wanderregionen

Wandern durch das Viñales Tal

Ein weites, tiefes Tal, dahinter spektakuläre Felsformationen und spannende Höhlen: Das Viñales Tal ist mit seiner einzigartigen Natur eine der schönsten Gegenden auf Kuba. Direkt angrenzend zu dieser Region befinden sich die Mogotes - riesige, rechteckige Felsformationen, welche zu den besonderen Merkmalen der Landschaft gehören. Hier können Sie Millionen Jahre alte Höhlen erkunden - so z.B. auf dem 4,5 km langen Wanderweg die bekannteste und größte Höhle „Cueva del Indio“.

Zu Fuß durch kubanischen Dschungel in Las Terrazas

Eine Autostunde westlich von Havanna wartet der kubanische Dschungel mit seinen sattgrünen Pflanzen und kleinen Flüssen auf abenteuerlustige Wanderer: Das Gebiet von Las Terrazas erstreckt sich über 25.000 Hektar, in denen seltene Amphibien und Reptilien leben. Auch viele verschiedene Vogelarten wie Papageien und Flamingos sind in dem dichten Regenwald beheimatet. Mancherorts ist das Buschwerk zwischen den hohen Palmen, Zedern und Mahagonibäumen so dicht, dass es kaum passiert werden kann.

Weicher Boden unter den Schuhsohlen, ein dichtes, grünes Blätterdach über dem Kopf und leises Rascheln zwischen den Baumwurzeln: An kaum einem Ort kann man die Schönheit und Magie des Regenwaldes besser wahrnehmen als in Las Terrazas.

Über den Königstrail zum Gipfel des Pico Turquino

Kuba hat auch wunderschöne Berge zu bieten. Der höchste davon ist mit 1.974 m der Pico Turquino im Osten der Karibikinsel. Zu Füßen dieser Erhebung befindet sich eine historische Stätte: Das Gebäude, in dem sich das Generalkommando von Fidel Castros Guerilla befand. Mittlerweile ein geschütztes Denkmal, kann man das jetzige Museum des Guerillakampfes auf einer Tour durch den Sierra Maestra Nationalpark besichtigen. Dieser verzaubert seine Besucher durch vielfältige Orchideenarten und andere tropische Pflanzen. Auf dem Gipfel des Pico Turquino erwartet Sie der Blick über die grünen Baumwipfel des Regenwaldes bis runter zur Küste und auf das türkisblaue karibische Meer.

Kubas Westen

Der Westteil der Karibik-Insel verspricht eine große Bandbreite an Naturschönheiten: Wilde Bananenbäume wachsen zwischen uralten Baumriesen, der Boden wird von Farn und Flechten bedeckt. Besonders schön anzusehen sind die Mimosen und die farbenprächtigen Orchideen am Wegesrand. In den Bäumen nisten bunte Vögel, Affen hangeln sich von Baum zu Baum. An der Küste finden sich legendäre Tauch- und Schnorchel-Gebiete in denen Sie u.a. mit Schildkröten, Delfinen, Rochen, Trigger- und Papageienfischen schwimmen können. Zu den Highlights zählen u.a. die Inseln Cayo Jutias und Cayo Levisa an der Nordwestküste, die mit ihrer traumhaften Karibik-Strandidylle Reisende regelmäßig verzaubern.

Geheimtipp: Besonders schön sind die puderzuckerweißen, kilometerlangen Sandstrände Varaderos auf der Halbinsel Hicacos im Nordosten von Matanzas. Hier am Strand unter Palmen kommt unvergleichliches Karibikfeeling auf.

Als Reisender oder Wanderer wird man herzlich willkommen geheißen und zum Verweilen eingeladen - gerade in den ländlichen Gegenden kommt man schnell mit Einheimischen in Kontakt. Die Region rund um die Provinzhauptstadt Pinar del Rio ist für ihre großen Tabakplantagen bekannt. Sollten Sie sich je gefragt haben, wie eine Zigarre entsteht, so haben Sie die Möglichkeit, hier – oder aber auch in Vinales – den Kubanern bei ihrem traditionsreichen Handwerk zuzuschauen. Las Terrazas ist eine kleine Gemeinde inmitten des von der UNESCO geschützten Biosphären-Reservates Sierra del Rosario. Innerhalb dieser grünen, hügeligen Landschaft befinden sich üppige Kaffeeplantagen, die ebenfalls zu einem Besuch einladen.

Das Zentrum mit seinen Städten

Im Zentrum der Insel treffen Sie auf Ihrer Wanderung auf beeindruckende Städte mit bedeutender Historie, Kultur und außergewöhnlichem Charakter. Besonders Geschichtsinteressierte werden von dieser Region begeistert sein. Viele der Orte waren von großer Bedeutung für die Revolution, und mancherorts ist der revolutionäre Geist auch heute noch spürbar.

Zu den Highlights gehören die Städte Trinidad, Cinefuegos und Santa Clara. Die historischen Stadtzentren von Trinidad und Cinefuegos wurden in die Liste der UNESCO Weltkulturerbestätten aufgenommen und sind auf einer Wanderung auf jeden Fall einen Abstecher wert. Kulinarische Entdecker werden sich über das breite Angebot an Cafés und Restaurants in den großen Städten freuen. Kulturinteressierte können sich in den vielen Museen über die Geschichte Kubas informieren oder in den Galerien einen Eindruck von karibischer Kunst bekommen.

Der Osten Kubas

Der Osten Kubas ist nicht minder vielfältig als der Rest der Insel. Dennoch unterscheidet er sich landschaftlich sehr stark. Dieser Landesteil ist hauptsächlich durch dichten tropischen Regenwald geprägt. Über 70.000 Hektar des mächtigen Waldes sind unter Schutz gestellt und bilden heute den Parque Nacional Alejandro de Humboldt, einen der artenreichsten Nationalparks voller seltener und unter Schutz stehender Tiere und Pflanzen. Durch den Regenwald ziehen sich rauschende Flüsse mit Trinkwasserqualität. Auch hier bieten sich viele Wanderwege zu einer Exkursion in diese spannende Naturlandschaft an.

Alternativ kann man auch mit einem Boot durch das Naturschutzgebiet fahren und die umwerfende Tropenlandschaft auf sich wirken lassen. Ein Highlight für Wanderer ist die Besteigung des Tafelberges El Yunque. Über kleine Bäche und durch dichtes Buschwerk führt ein Wanderweg hinauf zum Gipfel. Oben wird die Anstrengung mit einem unvergleichlichen Ausblick über die gesamte Pracht des Regenwaldes belohnt. Wer sich nach einem Wandertag mit einem erfrischenden Bad belohnen möchte, der findet an der Ostküste viele kleine, kaum bekannte und zuweilen menschenleere Strände am blauen Meer.

Häufig gestellte Fragen

Nein, an Land gibt es keine Tiere, die einem Menschen wirklich gefährden können. Jedoch können im Meer zuweilen Haie und giftige Quallen auftauchen. Entsprechende Warnungen und Sicherheitshinweise finden Sie am jeweiligen Strand.

Das Wichtigste beim Wandern sind bequeme, robuste und wasserfeste Schuhe. Im kubanischen Dschungel kann es sehr nass und feucht werden. Eine wasserfeste Jacke so wie eine Schutzhülle für den Rucksack sind unabdingbar. Des Weiteren sollte für den Notfall eine Trinkflasche mit eingebautem Wasserfilter oder alternativ wasserdesinfizierende Tabletten mit eingepackt werden. Nachts kann eine Taschenlampe sehr nützlich sein. Wer unterwegs sein Handy laden möchte, sollte auch daran denken, einen Adapter mit einzupacken. Wenn Sie planen, auch ein paar Tage am Strand zu verbringen, sind eine Taucherbrille und ein Schnorchel definitiv lohnenswert.

Wandern über einen längeren Zeitraum ist eine nicht zu unterschätzende Belastung für den Körper – zumal bei klimatisch ungewohnten Bedingungen oder durch anspruchsvolles Gelände. Um eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen und Ballaststoffen zu gewährleisten sollten Sie auf ballaststoff- und proteinreiche Nahrung achten. Besonders gut eignen sich Nüsse, Müsli, Proteinriegel und Trockenobst. Diese machen lange satt und versorgen den Körper mit allem, was er für längere Wandertouren benötigt.

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Lena Fischer

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