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  • Warum Wanderurlaub in der Dominikanischen Republik machen?
  • Die besten Wanderrouten in der Dominikanischen Republik
  • Die Dominikanische Republik und ihre unverwechselbaren Highlights

Wandern in der Karibik, entlang der Küste und durch die Natur der Dominikanischen Republik

Kaffee, Orangen, Avocados, Erdbeeren - die leuchtenden Früchte sind Ihr ständiger Begleiter, wenn Sie das Hinterland auf der östlichen Hälfte der Insel Hispaniola erwandern. Dazwischen tauchen Bergriesen auf, die höher als die Zugspitze sind. Bevor Sie diese erklimmen, durchqueren Sie weite Nadelbaumwälder, die dem Schwarzwald alle Ehre machen.

Warum Wanderurlaub in der Dominikanischen Republik machen?

Der Überraschungseffekt ist beim Wandern in der Dominikanischen Republik nicht zu unterschätzen. Denn kaum ein Besucher rechnet in der wegen ihrer feinsandigen, kilometerlangen Strände bekannten Karibik mit Dreitausendern; viele denken eher an das azurblaue Meer als an plätschernde Seen oder Wasserfälle, die am Wegesrand aufblitzen oder versteckt im Dickicht warten. Während eifrige Bergkletterer die Zentralkordillere der Karibik für sich entdecken, zeigt sich die Küste beim Wandern im Norden flach und erinnert mit ihren Reisfeldern und Palmenwedeln an das exotische Asien. Die vielen Kegelberge im Südosten, die beinahe schon imaginär aus einem grünen Meer aus Zuckerrohrfeldern in die Höhe schießen, werden in erster Linie von Urlaubern angestrebt, die genussvolles Wandern bevorzugen. Trocken und eben ist es eigentlich nur im Südwesten des Landes.

Jarabacoas grüne Umgebung zu Fuß erkunden

Jarabacoa wird für viele Wanderurlauber das erste Ziel sein. Wenn Sie das sehenswerte Zentrum der Kleinstadt verlassen, befinden Sie sich bereits inmitten fruchtbarer Täler, die auf 600 m zu ersten leichten Wanderspaziergängen einladen. Ranches und gemütliche Landhotels sind eine ideale Ausgangsbasis, um in den nahen Wäldern und bei den Wasserfällen auf den Geschmack nach mehr Berg zu kommen. Ein guter Start für Wanderreisen durch die Dominikanische Republik sind die zahlreichen Nationalparks des Landes.

Die besten Wanderrouten in der Dominikanischen Republik

Dominikanische Gipfel: Auf zu den Picos

Das Höchste aller Wandergefühle erleben viele Bergsteiger, wenn sie den Spitzenreiter der Republik, den auf 3.098 m gelegenen Pico Duarte, erklimmen. Bevor es zum Riesen in der Zentralregion des Landes geht, tanken Sie am besten im verschlafenen Dörfchen La Ciénaga noch einmal auf und besorgen das Nötigste für die Tour: Die Ortschaft lebt vom Bergsteigen und markiert gleichzeitig den Eingang zum Nationalpark Armando Bermúdez. Zuerst führt der Weg durch Wald, bevor er bald über Geröll und Bergbäche steil nach oben bis zur markanten Spitze verläuft.

„Wie stolz die Dominikaner auf ihr schönes Fleckchen Erde sind, erfahren Sie, wenn Sie das Gipfelkreuz erreicht haben: Die Fahne des Landes weht wild im Wind und die Büste des Volkshelden Juan Pablo Duarte schmückt die Szenerie.“

Übrigens ist es für die Einheimischen ganz legitim, wenn Mulis ihr Gepäck tragen; Urlaubern ist das oftmals eher unangenehm. Am Neujahrsanfang und am Tag danach ist das auch kaum anders möglich. Dann versammeln sich mehrere 1.000 Wanderer, um den Berg zu erklimmen. Sie tun es den Landsleuten gleich, die um diese Zeit Gott in der Höhe dann besonders nahe sein wollen. Nach den Feierlichkeiten können Sie die Gipfelbesteigung beinahe im Alleingang bewältigen.

Der Baoruco-Bergkamm

Ganz im Südwesten der Dominikanischen Republik ist die Sierra de Baoruco ein Highlight. Die Bergkette glänzt weniger wegen ihrer Höhe, dafür umso mehr aufgrund ihrer imposanten Weite: Über die vier Provinzen Pedernales, Independencia, Barahona und Baoruco zieht sich die Berglandschaft, die im Massif de la Selle in Haiti ihren Anfang nimmt. Wandern ins Niemandsland können Sie vorzüglich im gleichnamigen Nationalpark, wenn Sie wollen gleich mehrere Tage lang und vielleicht sogar bis an die Küste.

Das Areal der Sierra de Baoruco ist als Biosphärenreservat ausgeschrieben und zeigt eine vielfältige Vegetation. Die beinahe 160 Orchideenarten, die sie auf Ihrem Weg durch den Nationalpark begleiten, sind nicht die einzige Attraktion. Sie können auch beispielsweise den Larimar-Halbedelstein in einer Mine sichten.

Die Route führt weiter durch den mythischen Nebelwald bis zum Bergdorf Cachote auf 1.400 m Höhe. Nun sind Sie fernab jeglicher Zivilisation und bestimmt ein wenig erleichtert, dass Sie sich auf den professionellen Reiseführer verlassen können. Im Dorf gibt es weder Elektrizität noch Wasser - nur Sie und die Natur, die sich weiter vor Ihnen ausbreitet, bis das Meer bei Paraíso langsam zu sehen ist.

Die Dominikanische Republik und ihre unverwechselbaren Highlights

 

Cordillera Central

Wenn Sie in der Zentralkordillere eine Wandertour zur höchsten Spitze der Republik anstreben, werden Sie von oben mit einem roten Meer aus Erdbeeren, die im Schatten des Pico Duarte und Loma La Pelona herrlich gedeihen, belohnt. Manche Bergsteiger begnügen sich mit einer Tagestour zum Mogote, der auf 1.700 m bei Jarabacoa liegt. Viele andere Wanderpfade führen direkt zu den schönsten Wasserfällen der Region: Ein Bad im 40m tief stürzenden Salto de Jimenoa sorgt genauso für Erfrischung wie ein Sprung in den Los Saltos de Baignate, der über einen kleinen Feldweg zu erreichen ist.

Sie sehen: Ein gelungener Reise-Mix aus Wandern und Baden wird in der Dom Rep nicht nur an den traumhaften Stränden geboten. Auch das Tal Jarabacoa ist als „Ort, wo das Wasser fließt“ und für seine Kaffeeplantagen bekannt, die Sie ebenfalls unbedingt besuchen sollten.

Cordillera Septentrional

Im Norden der Insel erreichen die Berge gerade noch die 1.200 Meter-Marke. Dennoch ist die Cordillera Septentrional ein eindrucksvolles Wanderfleckchen, das als Highlight den Parque Nacional Los Haitises als grüne Schatzkammer birgt. Subtropischer Regenwald und weite Mangrovenwälder machen den Weg durch das Dickicht zum Abenteuer. Beinahe unfassbar ist auch das Alter der Region, das auf mehr als 40 Mio. Jahre geschätzt wird.

Wer sich auf eine geologische Zeitreise begeben möchte, ist hier am richtigen Platz. Die Verschiebung der Erdplatten schob den Meeresboden beinahe 300 m aus dem Wasser empor und hat endlos lange Höhlensysteme hinterlassen, durch die Sie nun durchklettern können: La Arena, San Gabriel und La Linea versprechen verwunschene Stunden unter Tage und zeigen Wände voller indianischer Zeichnungen aus dem 5. bis 16. Jahrhundert.

Geschichtsträchtig: die Bucht von Samaná

Der 208 km² große Nationalpark Los Haitises ganz im Nordosten der Dominikanischen Republik gehört zum Wertvollsten, was das Land an Kultur und Natur zu präsentieren hat. Die flache Samaná-Bucht, wo das Wasser kaum mehr als 45 m misst, ist im Winter der geeignete Ort für Wale zum Kalben. Nicht nur Tierfreunde erfüllen sich an diesem idyllischen Fleckchen einen lang ersehnten Traum und werden Zeuge dieses einmaligen Naturschauspiels. Auch für die Neuzeit spielte die Bucht eine nicht unerhebliche Rolle.

„Geheimtipp: Die Lage des Parque Nacional Los Haitises im südwestlichsten Winkel der Bucht von Samaná ist legendär, landete doch einst im Jahre 1493 Christoph Kolumbus hier.“

Wie es sich für den Weltumsegler gehörte, gab er dem Karibikspot, der acht bis zehn Kilometer in der Breite und 40 km in der Länge misst, sogleich den passenden Namen Golfo de las Flechas. Das bedeutet so viel wie Golf der Pfeile und bezeichnet ziemlich treffend das damalige - unfriedliche - Zusammentreffen mit den indigenen Taínos an der Mündung des Flusses Yuna.

Häufig gestellte Fragen

Wandern durch die Dom Rep, wie die Dominikanische Republik auch genannt wird, unterscheidet sich in großen Teilen von einer Tour durch das heimische Europa. Obwohl es an touristischen Plätzen durchaus lesbare Wegweiser geben kann, sind Ausschilderungen und Orientierungshilfen im Land für Wanderer und Bergsteiger recht rar. Zudem fehlen Hinweise für Parkplatzmöglichkeiten. Unterwegs auf weitere Wanderer zu hoffen, die auf derselben Route unterwegs sind, ist eine unliebsame Möglichkeit. Auch sogenannte Verpflegungsstationen sind bei einer Wandertour in der Karibik nicht überall zu finden. Je abgelegener die Strecke sein sollte, desto unwahrscheinlicher ist es, auf die „Notreserven“ der Colmados (Tante-Emma-Läden in beinahe jeder noch so kleinen Ortschaft) zurückgreifen zu können. Bei einer geführten Wandertour werden all diese Aspekte vor dem Beginn der Etappe in Erwägung gezogen beziehungsweise ist auf den Profi zu hundert Prozent Verlass.

 

Einige der Nationalparks in der Dominikanischen Republik können nur mit einem professionellen Führer erwandert werden. Das dient einmal dem Schutz der empfindlichen Landschaftsgebiete, zum anderen sind wenig hilfreiche (nicht einmal englischsprachige) Wegweiser entlang vieler Routen zu finden. Das Dickicht in großen Arealen ist nahezu unbegehbar und Urlauber sind auf eine sichere und professionelle Tourführung angewiesen. Es versteht sich von selbst, dass mit hohen Geldstrafen zu rechnen ist, wenn die befestigten Wege verlassen und/oder Pflanzen beschädigt werden. Dadurch wird das sensible Gleichgewicht des zu erhaltenden Biotops zerstört und der natürliche Lebensraum der Tiere bedroht.

 

Da viele der Wanderwege in der Dominikanischen Republik unwegsam und naturbelassen sind, sollte festes Schuhwerk wie Wanderschuhe in jedem Fall zu Ihrer Ausrüstung gehören. Da es in der Dominikanischen Republik besonders in den Monaten Juli bis Oktober zu plötzlichen, starken Regenfällen kommen kann, empfehlen sich wasserfeste, knöchelhohe Schuhe mit Gummiprofil, für einen besseren Halt auf feuchtem Untergrund, sowie wetterfeste, atmungsaktive Kleidung. Nehmen Sie zum Schutz vor der Karibiksonne eine leichte Kopfbedeckung sowie Sonnencreme mit einem ausreichend hohen Lichtschutzfaktor und ggf. eine Sonnenbrille mit. Wanderstöcke sind insbesondere für längere Wanderungen empfehlenswert. Auf vielen Strecken sollten Sie darauf achten, ausreichend Proviant und Trinkwasser mit sich zu führen, da es vielerorts keine Möglichkeiten zur Verpflegung unterwegs gibt. Auch empfiehlt sich die Mitnahme eines Erste-Hilfe-Sets mit Pflastern, Mullbinden, Insektenschutz o.ä.

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Lena Koops

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