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Rundreise im Überblick

  • Rundreise durch Bolivien

  • Highlights: Nationalpark Amboro, Salar De Uyuni, Cerro Rico, Ruinenstätte Tiahuanaco

  • Orte: Santa Cruz de la Sierra, Coroico, Isla Incahuasi, Potosí, Sucre, La Paz

Kurzübersicht

Bolivien, die kleine Schwester von Peru. Häufig übersehen - maßlos unterschätzt. Bestechende Naturschönheit in der Andenregion, der berühmte „melting pot“ La Paz, liebenswerte Ursprünglichkeit im Hochland – lassen Sie sich verzaubern! Travel To Life-Geschäftsführerin Annette Paatzsch lebte und arbeitete viele Jahre in Mittel- und Südamerika und möchte mit Ihnen in ihr südamerikanisches Lieblingsland reisen.Unsere Reise beginnt im tropischen Tiefland. In der Ausgrabung von „El Fuerte“ folgen wir alten Hochkulturen und wandeln auf den Spuren ihrer Zeremonial-Stätte. Im zauberhaften Amboro Nationalpark in seinem üppigen Grün lebt eine prächtige Vogelwelt und auch einige Säugetiere sind hier heimisch. Wir erkunden den Park zu Fuß auf der Suche nach dem grünsten Grün und dem farbenfrohsten Tier. Über „die weiße Stadt“ Sucre, einer der am besten erhaltenen Kolonialstädte Südamerikas geht es in die Minenstadt Potosi, die bereits auf dem „Altiplano“ liegt, dieser beeindruckenden Hochebene zwischen 3.600m und 4.200m über dem Meer. Am Salar de Uyuni, der größten Salzpfanne der Erde haben wir die Möglichkeit, den urtümlichen Vulkan Tunupa bis zu einer Höhe von 4.800m ü.M zu besteigen (800 Hm, fakultativ, nur für Geübte!). Wir werden mit einem fantastischen Blick über die grenzenlos weiße Fläche belohnt. Auf einer Jeep-Safari jagt eine Naturschönheit die nächste, eine Urlandschaft mit vulkanischem Zischen und Brausen, ein „Baum“ aus Stein geschliffen, und knall roten, grünen oder weißen Seen! So muss es ausgesehen haben, als die Erde entstand. Ihren Besuch wert ist auch die quirlige, von den indigenen Aymara dominierte Stadt La Paz und wir nutzen das einmalige innerstädtische öffentliche Verkehrskonzept. Zum Abschluss geht es in die Bergregenwälder „Yungas“ an der Ostseite der Anden, die hier 3.000m tief in das Amazonastiefland abfallen. Ich verspreche Ihnen, es wird eine Ihrer vielfältigsten Reisen!

1. Tag: Anreise: Abflug ab Frankfurt, alternative Abflughäfen möglich, bitte fragen Sie bei uns an.

2. Tag: Ankunft in Santa Cruz de la Sierra, im Tiefland Boliviens. Wir werden vom Flughafen abgeholt und fahren in unser „Refugio Los Volcanes“ auf ca. 100 m über dem Meer (Transferzeit ca. 3 h). Die ersten Eindrücke des üppigen Amboro Nationalparks begrüßen uns bereits bei Ankunft, es ist ein echtes „Dschungel-Paradies“! Zwischen 300 m und 3.500 m über dem Meer erstreckt sich einer der artenreichsten Flecken dieser Erde. Tiefe Canyons, Berge, Flüsse und Wasserfälle liegen eingebettet in überbordendem Grün, in dem unzählige Vogelarten, wie z.B. der Quetzal (der Göttervogel) und verschiedenste Tukan-Arten heimisch sind. Auch die meisten in Amazonien heimischen Säugetiere leben hier wie Puma, Tapir und Brüllaffen.
Ü. Refugio Los Volcanes o.ä. (M/A).
(Es bietet sich eine individuelle Vorverlängerung im Amboro Nationalpark an, bitte fragen Sie bei uns an.)

3. Tag: Nationalpark Amboro, ein Naturparadies auf Erden. Bis zum Nachmittag haben wir Zeit für Erkundungen im Natur-Paradies Amboro, lauschen im Morgengrauen dem Vogelgezwitscher und gehen auf die Suche nach seltenen Pflanzenarten. Wir genießen Wasserfälle und herrliche Aussichten. Am späten Nachmittag führt uns unsere Reise in das 50 Kilometer entfernte Örtchen Samaipata, das aufgrund seines angenehmen Klimas ein Ausflugs- und Erholungsort für viele Bolivianer aus dem Tiefland ist.
Ü. Hotel Landhaus, Samaipata o.ä.. (F/M)

4. Tag: Pre-Inka Zeremonial-Stätte Fuerte de Samaipata. Wir beginnen entspannt in den Tag, frühstücken gemütlich und begeben uns dann zu Fuß zur Ruinenstätte „Furte de Samaipata“ mir Siedlungsresten von vor über 1.500 Jahren! Sagenumwoben sind die indigenen Hochkulturen und ihre Stätten. Einzigartige Zeugnisse von Kulten und Traditionen aus der Zeit weit vor der Eroberung durch die Spanier sind an diesem Ort zu finden, der den Inkas vermutlich als Zeremonial-Stätte diente. Gegen späten Nachmittag ist noch Zeit, den Ort Samaipata etwas besser kennenzulernen und durch die Gassen zu schlendern.
Ü. wie Vortag. (F)

5. Tag: Weiterreise nach Sucre, kolonial und gepflegt. Bereits etwas akklimatisiert und in Bolivien angekommen geht unsere Fahrt heute zurück nach Santa Cruz. Und „etwas höher hinaus“ geht unsere Reise per Inlandsflug nach Sucre, in die „weiße Stadt“ auf 2.800m über dem Meer. Die Altstadt von Sucre gilt als eine der am besten erhaltenen Kolonialstädte Südamerikas, wirkt reich und gepflegt. Wir unternehmen heute oder am Folgetag (je nach Flugplan) einen Stadtbummel entlang der weiß getünchten Häuserfassaden und durch die Gassen, die zum Verweilen einladen.
Ü. Hotel La Posada, Sucre o.ä.. (F)

6. Tag: Tag zur freien Verfügung in der „weißen Stadt“ Sucre. Es besteht die Möglichkeit, vormittags eine 3-stündige Wanderung in den Bergen rund um Sucre zu unternehmen. Es unterstützt die Akklimatisierung an die Höhe und wir genießen immer wieder herrliche Ausblicke in die Landschaft. Nachmittags bietet die Stadt zahlreiche Möglichkeiten für eigene Unternehmungen.
Ü. wie Vortag. (F)

7. Tag: Die Geschichte der Silberminen. Am Vormittag interessante und abwechslungsreiche Fahrt nach Potosí. Wir lernen das berühmte Altiplano Boliviens kennen und die Straße windet sich bis auf eine Höhe von über 4.000m ü.M. bis wir Potosí, einst reichste Stadt der Welt erreichen. Nachmittags besteht die Möglichkeit, den Cerro Rico, den „reichen Berg“ zu besichtigen (fakultativ). Es ist ein eindrückliches Erlebnis, sich in die Tiefe der Silberminen vorzuwagen und auch die Menschen zu treffen, die dem Berg bis heute noch die letzten Reste des Schatzes abtrotzen. Die grausame Geschichte des Silberabbaus geht bis in die Anfänge der Kolonialzeit zurück und zeigt die gnadenlose Ausbeutung des Landes und seiner Menschen auf. Alternativ kann das landesweit bekannteste Museum besucht werden: „La Casa de Moneda“, die Münzprägeanstalt.
Ü. Hostal Colonial, Potosí o.ä.. (F)

8. Tag: Karges Altiplano? Faszinierende Wüstenlandschaft! Schon sind wir auf dem Weg zum nächsten Abenteuer: unsere Reise führt weiter durch die kargen, faszinierenden Landschaften des Altiplano in die größte Salzwüste der Erde. Der Salar de Uyuni erwartet uns. Stahlblauer Himmel, unendlich weiße Weite, intensivste Sonnenstrahlung – hier fühlt man sich kaum noch wie auf unserem Planeten. Auf dem Salz und im See darunter ist jegliches Leben unmöglich, das Salz bietet keinerlei Nahrungsquelle. Doch brüten in der Regenzeit einige Flamingoarten auf dem See! Der See ist gefährdet, darunter liegen die größten Lithiumvorkommen unserer Erde und der Abbau hat bereits begonnen….
Ü. Hotel Samaywasi, Uyuni. o.ä.. (F)

9. Tag: Urlandschaften. Beginn unserer Jeep Safari. Süd-westlich von Uyuni beginnt eine Urlandschaft, die in ihrer Faszination kaum zu übertreffen ist. Rote, weiße, grüne Seen, an manchen Stellen zischt, faucht und brodelt es aus der Erde, ein Vulkankegel erhebt sich neben dem nächsten, ein steinerner Baum steht in einer lebensfeindlichen Landschaft. So muss es ausgesehen und sich angefühlt haben, als unser Planet geboren wurde.
Ü. Tayka-Wüstenhotel auf 4.500m ü.M. o.ä.. (F/M/A)

10. Tag: Salzwüste. Weiter führt uns unsere Jeep Safari in Richtung Norden durch die faszinierende Landschaft, wir treffen Flamingos und mit Glück Guanakos und erreichen den Südrand des Salzsees, den wir bei Sonnenuntergang in seiner ganzen Weite erfassen können. Wir übernachten am Südrand des Salar im Hostal Tinkuna o.ä.. (F/M/A)

11. Tag: Der heilige Berg Tunupa. Wanderung am Fuße des Vulkans Tunupa. Majestätisch erhebt sich der heilige Berg über den Salar. Mit den Jeeps schrauben wir uns ein Stück den Berg hinauf und schon blicken wir aus der Vogelperspektive in das weite Weiß. Am Wegesrand liegt eine Höhle, unsere Augen gewöhnen sich an die Dunkelheit und wir erkennen – Mumien! Zusammengekauert, hervorragend erhalten liegen sie in dieser Grabhöhle. Wer Lust hat, kann nun langsam zu Fuß, Schritt für Schritt Höhe erklimmen. Mit jedem Meter wird die Aussicht faszinierender, werden die Fotomotive beeindruckender. Und für die ganz Sportlichen oder Ehrgeizigen kann es heute zu Fuß bis auf 4.800m ü.M. gehen, an den Kraterrand des Vulkans (800 Höhenmeter, unwegsam, nur für konditionell gute Wanderer!).
Ü. Hotel Tayka de Sal o.ä.. (F/M/A)

12. Tag: Ein Eiland im Salz. Ein entspannter letzter Tag auf dem Salar bringt uns auf die Kaktusinsel Incahuasi. Ein Rundweg führt über dieses Eiland inmitten der weißen Wüste und hier gibt es Leben! Kakteen ragen über 10 Meter hoch in den stahlblauen Himmel. Ihre skurrilen Formen vor weißem Hintergrund bieten einen Anblick, von dem man sich kaum lösen möchte. Rückkehr nach Uyuni.
Ü. Hotel Samaywasi o.ä.. (F/M)

13. Tag: Weiterreise in den Schmelztiegel La Paz. Wir müssen uns von dieser Urlandschaft verabschieden und steigen in den Flieger nach La Paz. Direkt vom Flughafen machen wir uns auf in die Stadt, das Gepäck wird für uns ins Hotel gebracht. Auch La Paz nimmt uns sofort für sich ein. Diese quirlige Stadt erstreckt sich von 2.300m ü.M. bis auf 4.200m ü.M. und hat eines der größten Seilbahnprojekte der Welt in Betrieb. Die Stadt betrachten wir daher von oben und sparen beträchtlich Zeit, denn ihre Serpentinen mit dem Fahrzeug zu durchmessen ist mühsam! Das finden auch die Bewohner und so ist immer viel Leben in und um die Seilbahnen. Wir erkunden das Zentrum zu Fuß, dessen Bild die indigenen Aymara dominieren.
Ü. Hotel Berlina, La Paz o.ä.. (F)

14. Tag: Tagesausflug in das üppige Grün der Yungas. Ganz in der Nähe von La Paz fallen die Anden an ihrer Ostseite steil ins Amazonas Tiefland ab. Zwei langgestreckte Täler ziehen mit ihrer atemberaubenden Landschaft viele Besucher an. Bergnebelwälder mit tropischen Pflanzen, Wasserfällen und herrlichen Panoramablicken sind ein unglaublicher Kontrast zu den kargen Wüstengegenden im Hochland. Wir nehmen uns Zeit für einen Spaziergang im üppigen Grün, besuchen den Ort Coroico. Die alte Straße von La Paz nach Coroico wurde zur gefährlichsten Straße der Welt gekürt, heute gibt es eine neue Straße. Auf der alten Straße kann man per Mountainbike 60 Kilometer die steile Straße hinab brausen (fakultativ).
Ü. wie Vortag. (F)

15. Tag: Puffertag. Unsere Reise bedeutet auch etwas Abenteuer und manchmal kann ein Programmpunkt sich verschieben, Straßen können gesperrt sein oder es gibt andere Gründe für eine Verzögerung. Daher haben wir Reservetag eingebaut. Falls wir diesen nicht benötigen, unternehmen wir einen Ausflug zum Chacaltaya, einem Berg in der Cordillera Real oder nach Tiwanaku, einer bedeutenden Stätte der Prä-Inkakulturen. Ü wie Vortag (F)

16. Tag: Wir nehmen Abschied. Wir verabschieden uns von diesem vielfältigen, quirligen südamerikanischen Land und fliegen ab La Paz mit Umstieg wieder zurück. (F)

17. Tag: Ankunft in Frankfurt.

Highlights meiner Reise

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Fragen zur Reise "Bolivien: Salzwüste, Andengipfel & Urwald (17 Tage Erlebnisreise mit Travel To Life-Geschäftsführerin Annette Paatzsch)"

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